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 Roland Emmerich

Roland Emmerich (2007)

Roland Emmerich (* 10. November 1955 in Stuttgart) ist ein deutscher Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

In Stuttgart-Obertürkheim geboren, wuchs Emmerich in Sindelfingen-Maichingen auf. Er besuchte das Gymnasium in den Pfarrwiesen in Sindelfingen.

Die Karriere als Filmschaffender begann für Emmerich mit dem Besuch der Hochschule für Fernsehen und Film München. Dort studierte er zuerst Szenenbild, bevor er ins Regiefach wechselte. Sein Abschlussfilm Das Arche-Noah-Prinzip sprengte dabei in jeder Hinsicht den Rahmen. Größtenteils fremdfinanziert kostete er 1,2 Mio. DM – das Budget für einen Abschlussfilm lag damals bei 20.000 DM. Auch das Genre irritierte, denn opulent ausgestattete Science-Fiction-Filme aus Deutschland waren eher unüblich. Letztendlich wurde der Film, der 1984 auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin uraufgeführt wurde, aber ein beachtlicher Erfolg.

Mit dem in Deutschland produzierten, aber in englischer Sprache gedrehten Moon 44 konnte Emmerich schließlich in Hollywood Aufmerksamkeit erregen. Ein weiteres Resultat dieses Films ist die langjährige Zusammenarbeit mit Dean Devlin, der fortan als Drehbuchautor und Produzent bei Emmerichs Filmen tätig war, sowie Volker Engel, der sich als VFX-Supervisor für die Effekte mehrerer seiner Filme verantwortlich zeigte. 1992 drehte er dann den Science Fiction-Film Universal Soldier, mit dem ihm der endgültige Durchbruch in Hollywood gelang. Sein langjähriges Interesse an Prä-Astronautik und den Theorien Erich von Dänikens[1] setzte er 1994 mit dem Film Stargate um.

Den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere erreichte er dann 1996 mit Independence Day, einem Blockbuster, der auch heute einen der vordersten Plätze in den Ranglisten der erfolgreichsten Filme belegt. 1998 folgte eine Neuinterpretation von Godzilla. 1999 war er bei dem Film The Thirteenth Floor als Produzent tätig. 2000 begab sich Emmerich dann auf ernsteres Terrain, als er bei Der Patriot Regie führte, der 1776 zur Zeit der Amerikanischen Revolution spielt. In der Zeit danach beschränkte sich Emmerich hauptsächlich auf das Produzieren, bevor er im Mai 2004 mit The Day After Tomorrow als Regisseur auf die Leinwand zurückkehrte.

Als Chefin der gemeinsamen Produktionsfirma Centropolis wirkte Roland Emmerichs Schwester Ute bei den meisten seiner Filme als Produzentin mit.

Emmerich lebt offen homosexuell [2] in Los Angeles, London und Berlin.[3]

Weitere Tätigkeiten und Projekte

Bei der Berlinale 2005 war Emmerich Präsident der Internationalen Jury.

2006 spendete Emmerich 150.000 US-Dollar für das Legacy Project, ein gemeinsames Projekt des Film- und Fernseharchivs der UCLA und des größten Filmfestivals von Los Angeles, Outfest, zur Bewahrung und Restaurierung lesbischer und schwuler Filme.[4]

2007 war Roland Emmerich Gastredner bei der fmx/07 in Stuttgart, einer der wichtigsten internationalen Konferenzen für Animation, Effekte, Spiele und digitale Medien.

Im März 2008 kam Emmerichs Projekt 10.000 B.C. (Drehbuch: Roland Emmerich und Harald Kloser) weltweit in die Kinos; ein Film der, nachdem das Sony-Studio Columbia Pictures zwischenzeitlich sein Interesse daran verloren hatte, von Warner Bros. produziert wurde. Der ca. 110 Millionen Dollar teure Streifen durchbrach schon nach vier Wochen die 200 Mio. US-$ Einnahmegrenze.

Emmerichs Film 2012 mit John Cusack, Woody Harrelson und Danny Glover in den Hauptrollen kommt im November 2009 weltweit in die Kinos. In Vorbereitung ist ebenfalls ein Remake des Kinofilms Die fantastische Reise, den Emmerich 2010 in die Kinos bringen will.

Andere geplante Filme als Regisseur, Drehbuchautor oder Produzent, darunter One Nation, ein politischer Thriller, geschrieben von The-Day-After-Tomorrow-Drehbuchautor Jeffrey Nachmanoff, King Tut, ein Film über den ägyptischen Pharao Tutanchamun und Soul of the Age, ein Drama um die Urheberschaft der Werke von William Shakespeare, hat Emmerich bis auf weiteres verschoben.

Filmografie

Als Regisseur

Als Drehbuchautor

  • 1984: Das Arche-Noah-Prinzip
  • 1985: Joey
  • 1987: Hollywood-Monster
  • 1990: Moon 44
  • 1994: Stargate
  • 1996: Independence Day
  • 1998: Godzilla
  • 2004: The Day After Tomorrow
  • 2008: 10.000 B.C.
  • 2009: 2012

Als Produzent

Einzelnachweise

  1. Nachricht auf swissinfo.org
  2. AfterElton:Powerful Gay Men in Hollywood
  3. bild.de: Roland Emmerich ist jetzt Berliner
  4. Hollywood director helps save gay and lesbian films | Entertainment News | Advocate.com

 Commons: Roland Emmerich – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

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