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KINOLEXIKON  

 Richard Gere

Richard Gere 2007

Richard Tiffany Gere (* 31. August 1949 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler. Er lebt in New York.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Als Sohn des Versicherungsvertreters Homer George Gere und der Hausfrau Doris Anna Tiffany wurde Richard Gere in Philadelphia geboren und wuchs auf einer Farm bei Syracuse (New York) auf. Er hat drei Schwestern und einen Bruder. Gere lernte früh mehrere Instrumente (Klavier, Gitarre, Trompete, Schlagzeug) und komponierte für das Studententheater. Ein Sportstipendium ermöglichte ihm 1967 bis 1969 das Studium der Philosophie an der University of Massachusetts, das er 1969 abbrach.

Von 1991 bis 1995 war Gere mit dem Top-Model Cindy Crawford verheiratet. Nachdem er seit 1996 mit der Schauspielerin Carey Lowell eine Beziehung hatte, wurde dem Paar im Jahr 2000 ein Sohn geboren. Gere und Lowell heirateten im November 2002.

Richard Gere auf dem Weltwirtschaftsforum 2005 in Davos

Der protestantisch erzogene Gere bekam auf einer Nepal-Reise 1978 einen bleibenden Eindruck von östlicher Spiritualität. Er bekennt sich seit Anfang der 90er Jahre zum Buddhismus und gilt als Freund des Dalai Lama. Zeitweise lebt er in einem Haus in Dharmshala, dem Exilsitz des geistlichen Oberhaupts der Tibeter. 1987 gründete Gere das Tibet-Haus in New York. Da er bei der Oscar-Verleihung 1993 die chinesische Tibet-Politik anprangerte, wurde er von China zur persona non grata erklärt. Gere setzt sich aber weiterhin nicht nur für Tibet ein, sondern engagiert sich intensiv für den Weltfrieden. So besuchte er im Juni 2003 als Gast der Organisation Ruach Schalom sowohl Israelis als auch Palästinenser, um Friedensgespräche mit Geschäftsleuten, Künstlern und Politikern zu führen.

Karriere

Seit etwa 1969 arbeitete Gere an seiner Karriere als Schauspieler. Er erhielt Rollen in Produktionen am Broadway. 1973 trat er in London im Musical Grease auf, danach folgten Shakespeare-Stücke bei der US-Truppe Young Vic Company.

1978 verhalf er dem später sehr berühmten Fotografen Herb Ritts mit einem Foto zum Durchbruch. Gere war ein Freund von Ritts und wurde von ihm bei einer Rast an einer Tankstelle fotografiert.

Seine erste Filmrolle hatte Gere in Der einsame Job 1975. Seither dreht er jedes Jahr mindestens einen Kinofilm. 1980 wurde er mit American Gigolo (dt. Ein Mann für gewisse Stunden) zum Star. Sein Aussehen, aber auch sein Talent für charakterstarke Rollen brachte ihm die Hauptrolle in Ein Offizier und Gentleman ein. An der Seite von Julia Roberts spielte er 1990 in Pretty Woman. Der Film lockte 2003/2004 im Fernsehen immer noch sieben Millionen deutsche Zuschauer vor den Bildschirm (Marktanteil: 20 Prozent). Das Hollywood-Traumpaar stand 1998 in Die Braut, die sich nicht traut erneut vor der Kamera, doch reagierte die Kritik gespalten.

Ebenso war er als Latin Lover (Looking for Mr. Goodbar, 1977) oder als Ritter Lanzelot (First Knight, 1995, dt. Der 1. Ritter) oder als Rechtsanwalt (Primal Fear, 1995, dt. Zwielicht; und Chicago, 2002) zu sehen.

Der Schauspieler, der von sich sagt, er sei immer Anfänger, egal was ich mache, fand im Musical Chicago an der Seite von Catherine Zeta-Jones und Renée Zellweger Geschmack am Tanzen und nahm für seine Rolle in Darf ich bitten? 2003 erneut Tanzunterricht. Seine Partnerinnen in diesen Produktionen waren Jennifer Lopez, Susan Sarandon und Lisa Ann Walter.

Seine deutsche Synchronstimme wird ihm meist von Hubertus Bengsch geliehen.

Filmografie

Auszeichnungen

  • 1980: Theatre World Award (für Bent)
  • 1983: ShoWest Award
  • 1997: Freedom of Expression Award des National Board of Review (für Red Corner)
  • 2000: Preis des Chicago International Film Festival für sein Lebenswerk
  • 2003: Golden Globe Award als bester Darsteller in der Kategorie Komödie und Musical in Chicago
  • 2006: Preis des IFCNY
  • 2006: Hasty Pudding Man of the Year
  • 2007: Marian-Anderson-Preis der Stadt Philadelphia für sein Engagement für die Unabhängigkeit Tibets und eine bessere Versorgung von Aids-Patienten.

Literatur

Literatur von und über Richard Gere im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Richard Gere in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
  • Gere Foundation
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