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KINOLEXIKON  

 Michael Caine

Michael Caine bei der Premiere von The Dark Knight (2008)

Michael Caine, CBE (* 14. März 1933 in London; eigentlich Maurice Joseph Micklewhite, Jr.) ist ein britischer Schauspieler. Er gilt als einer der profiliertesten Charakterdarsteller seiner Generation.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Karriere

Caine, der in bescheidenen Londoner Verhältnissen aufwuchs, verfolgte von früher Jugend an den ehrgeizigen Plan, berühmt und reich zu werden. Er wollte auf keinen Fall das Schicksal seines Vater teilen, der nach Jahrzehnten harter Arbeit als armer Mann gestorben war. Nach dem Militärdienst arbeitete er sich unter dem Künstlernamen „Michael Caine“ mehr als zehn Jahre lang in kleinen Rollen im Theater und Kino hoch.

Seinen Durchbruch erlebte er Mitte der 1960er-Jahre mit Hauptrollen in den Filmen Zulu, The Ipcress File und Alfie. Im Film Zulu, über den Kampf von 139 Briten gegen ca. 4.000 Zulukrieger bei der Schlacht um Rorke’s Drift, musste er sich für die Rolle des Leutnants Gonville Bromhead einen Oberklassenakzent zulegen. Caine, der sonst mit einem unüberhörbaren Cockneyakzent spricht, verkörperte in vielen Filmen den Angehörigen der Arbeiterklasse, der mit wacher Intelligenz und Chuzpe zu Erfolg kommt.

Caine trat im Verlauf seiner Karriere in vielen Filmen unterschiedlichster Qualität auf. Er fand jedoch immer wieder Rollen, die seine Reputation als vielseitiger Charakterdarsteller festigten. Caine ist einer der am häufigsten ausgezeichneten Filmschauspieler. Unter anderem führten sechs Nominierungen zu zwei Oscars, 1987 für Hannah und ihre Schwestern sowie 2000 für Gottes Werk und Teufels Beitrag. Er erhielt 1993 den Orden Commander of the Order of the British Empire (CBE) und wurde am 16. November 2000 von Königin Elisabeth II. als Knight Bachelor zum Ritter geschlagen. Dabei wurde er zunächst seinem damals immer noch im Personalausweis eingetragenen Geburtsnamen entsprechend als Sir Maurice Micklewhite geführt. Inzwischen hat er jedoch in einem Fernsehinterview angegeben, seinen Namen offiziell in „Michael Caine“ geändert zu haben; auch in seiner neuesten Autobiographie bezeichnet er sich selbst als „Sir Michael Caine“.

Michael Caine ist seit 1973 mit der ehemaligen „Miss Guyana“ Shakira Caine (* 1947) verheiratet, die auch in einer kleinen Rolle in Der Mann, der König sein wollte (1975) zu sehen ist.

Filme (Auswahl)

Popkultur

Die Ska-Gruppe Madness veröffentlichte 1984 eine Single mit dem Titel Michael Caine, auf der die Stimme des Schauspielers zu hören ist.

Deutsche Synchronstimmen

Michael Caine ist für die deutschen Fassungen seiner Filme im Laufe der Jahre von mehr als einem Dutzend Sprechern synchronisiert worden. Am häufigsten war in den letzten Jahren Jürgen Thormann Caines deutsche Stimme, z.B. in Gottes Werk und Teufels Beitrag und The Dark Knight.

Literatur

  • Acting in Film, 1987
  • What’s It All About?, 1993, Autobiographie
  • Weniger ist mehr – Kleines Handbuch für Schauspieler (deutsche Ausgabe von Acting in Film), 2005, Alexander Verlag ISBN 3-89581-138-6
  • Gerhard Midding: Ein Meister des Vorbehalts – Der Schauspieler Michael Caine. In: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (Hrsg.): epd Film. Nr. 5, Frankfurt am Main 2002, ISSN 0176-2044, S. 18 ff. 

 Commons: Michael Caine – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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