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KINOLEXIKON  

 Mariah Carey

Mariah Carey (2008)

Mariah Carey (* 27. März 1970 in Huntington, Long Island, New York) ist eine US-amerikanische R&B-Sängerin, Songschreiberin, Produzentin und Schauspielerin. Mit 18 Nummer-1-Hits in den USA und mehr als 200 Millionen verkauften Tonträgern zählt sie zu den erfolgreichsten Musikern der Gegenwart.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Jugend

Mariah Carey wurde am 27. März 1970 in Long Island im Bundesstaat New York als drittes Kind des afro-venezolanischen Technikers Alfred Roy Carey und der irischen Opernsängerin Patricia Hickey, geboren. Als multikulturelle Familie waren die Careys auf Grund rassistischer Anfeindungen gezwungen, im Laufe der Jahre mehrmals ihren Wohnort zu wechseln. 1973 ließen sich Careys Eltern scheiden; die Kinder wuchsen bei der alleinerziehenden Mutter auf.

Schon in der Schulzeit versuchte sich Mariah Carey als Backgroundsängerin. 1986 verließ sie die Schule und jobbte daraufhin in New York City als Kellnerin und Garderobiere und wohnte in einer Wohngemeinschaft. Nebenher versuchte sie unablässig, als Sängerin Fuß zu fassen. Letztendlich erhielt sie ein Engagement bei Brenda K. Starr, die in den 80ern und frühen 90ern Latino-Pop machte. Starr spielte dann auf einer Party der Plattenfirma Tommy Mottola ein Demoband von Carey zu. Schließlich wurde 1988 Columbia-Manager Thomas Mottola auf sie aufmerksam und nahm sie unter Vertrag.

1990−2000

Mariah Carey an der Edwards Air Force Base im Dezember 1998

Im Juni 1990 erschien ihr Debüt-Album „Mariah Carey“, aus dem ihre ersten vier Nummer-1-Hits („Vision Of Love“, „Love Takes Time“, „Someday“ und „I Don’t Wanna Cry“) ausgekoppelt wurden. Der Titelsong ihres zweiten Albums „Emotions“ wurde ihre fünfte Nummer 1 in den US-Billboard-Charts. Im März 1992 hatte Carey einen Gastauftritt in der MTV-Sendung „MTV Unplugged“, der im Mai desselben Jahres auf Video und CD veröffentlicht wurde. Das daraus resultierende Album wurde das zweiterfolgreichste MTV-Unplugged-Album der Geschichte und die Auskopplung “I’ll Be There”, im Original von Jackson 5, wurde erfolgreicher als die ursprüngliche Version.

1993 heiratete Carey ihren Manager Tommy Mottola, der inzwischen Präsident von Sony Music geworden war. Ebenfalls 1993 erschien das Album „Music Box“ (weltweit über 30 Millionen Mal verkauft und somit Careys erfolgreichstes Album), aus dem „Dreamlover“ und „Hero“ stammen sowie die Coverversion „Without You“ (im Original von Badfinger). 1994 brachte sie ein Weihnachtsalbum namens „Merry Christmas“ heraus.

1995 erschien die Single „Fantasy“ in einer Albumversion, in der nur sie singt sowie in einer Remix-Version, in der Carey vom Wu-Tang-Clan-Rapper Ol’ Dirty Bastard begleitet wurde. Letztere stieg in den US-Charts direkt auf Platz 1 ein. Das Konzept, Pop-Sänger und Rapper in einem Feature („feat.“) zu vereinen, wurde auf Anhieb populär und gehört heute zum Standard im Pop/RnB-Business.

Die zweite Single des 1995er-Albums „Daydream“ war ein Duett mit der damals vierköpfigen BoygroupBoyz II Men“ und hieß „One Sweet Day“. Diese Single ist bis heute ihre erfolgreichste Nummer-1-Single in den Billboard-Charts. Sie hielt sich dort 16 Wochen lang. 1996 erschien mit „Always Be My Baby“ der dritte Nummer-1-Hit des Albums.

1997 ließen sich Carey und Mottola scheiden, und sie trennte sich von ihrem Manager. Unter ihrem neuen Manager erschien das Album Butterfly, die erste Single-Auskopplung „Honey“ stieg erneut auf Platz 1 in den Charts ein. Als nach einer längeren Pause in den USA „My All“ erschien und ebenfalls von 0 auf 1 schoss, konnte Carey zum zweiten Mal in ihrer Karriere fünf Nummer-1-Hits in Folge verbuchen.

Um auch 1998 ein Album veröffentlichen zu können, erschien eine Sammlung ihrer bis dahin größten Hits zusammen mit einigen Bonus-Tracks (Titel des Albums: Number Ones). 1999 kam sie dann mit neuem Material namens „Rainbow“. Darauf zu finden sind „Heartbreaker“ und „Thank God I Found You“, die ebenfalls die Chartspitze erreichten. Zum ersten Mal in Careys musikalischer Entwicklung ist dieses Album nicht mehr dem Genre Pop/Soul zu zuordnen, sondern dem R&B. Carey veröffentlichte von 1990 bis 1999 neun Alben, die sich 122 Millionen Mal verkauften.

2001−2004

In dem Film „Glitter“, der 2001 erschien, verkörperte Carey eine Sängerin der 1980er-Jahre. Der Film floppte und wurde für die Goldene Himbeere als schlechtester Film des Jahres nominiert. Während der Film dieser Auszeichnung entging, gewann Carey mit ihrer Darstellung die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin des Jahres. Der gleichnamige Soundtrack verkaufte sich ca. fünf Millionen Mal. Der Song „Loverboy“ aus dem Album „Glitter“ war 2001 die meistverkaufte Single in den USA.

Sie verließ ihre Plattenfirma Sony 2001 und wechselte zu Virgin Records (heute EMI Group). In diesem Jahr spielte sie in einem weiteren Kinofilm mit. Der ständige Stress forderte jedoch seinen Tribut: Carey erlitt im Juli 2001 einen Nervenzusammenbruch und musste in einer Klinik behandelt werden. Die Umsatzzahlen gingen zurück und Virgin Records trennte sich von Carey. 2002 nahm sie jedoch Universal Records unter Vertrag und Carey konnte bald wieder große Erfolge mit dem Album Charmbracelet verzeichnen. 2003 absolvierte die Sängerin eine große Welttournee.

2005−2008

Die Single We Belong Together aus dem Album The Emancipation Of Mimi stand 2005 14 Wochen auf Platz 1 in den Billboard-Charts. Don’t Forget About Us war ihr 17. Nummer-1-Hit in den Billboard-Charts. Das Album The Emancipation of Mimi war sehr erfolgreich und hat sich inklusive der Singles in den USA über 12 Millionen mal verkauft. Bei der 48. Grammy-Verleihung erhielt sie drei von acht Awards und war die erfolgreichste Künstlerin des Abends.

Im April 2006 veröffentlichte sie in den USA die beiden Titel Say Somethin’ mit Snoop Dogg und Fly Like A Bird.

Im März 2007 war sie auf dem Titelbild des Playboy zu sehen.[1] Im Juni 2007 veröffentlicht sie zusammen mit Bone Thugs-N-Harmony die Single Lil L.O.V.E.. Am 30. November 2007 erschien eine Konzert-DVD von Mariah Carey, die auf ihrer Tour The Adventures of Mimi in Anaheim (Kalifornien) gefilmt wurde. Am 24. Oktober 2007 stellte Mariah Carey ihr Parfum M im New Yorker Kaufhaus Macy’s vor.

In diesem Jahrzehnt wurden bisher insgesamt fünf Alben von Mariah Carey veröffentlicht, wobei sich darunter nur zwei Studioalben befinden. Alle fünf Veröffentlichungen brachten es insgesamt auf 23 Millionen verkaufte Exemplare. Damit befindet sich Mariah Carey nicht in den oberen Verkaufsrängen der 2000er, gehört aber dennoch seit 2005 wieder zu den großen Stars am US-Verkaufsmarkt. In ihrer Karriere veröffentlichte Mariah Carey 14 Alben, die sich insgesamt 148,5 Millionen Mal verkauften. Damit gehört sie zu den vier verkaufsstärksten Musikerinnen der Geschichte (neben Whitney Houston, Madonna und Celine Dion).

Am 11. April 2008 wurde ihr elftes Studioalbum E=MC² in Deutschland veröffentlicht. Die erste Singleauskopplung ist Touch My Body. Durch diese Single, die ihre 18. Nr.-1 geworden ist, ist Carey im Ranking der meisten Nr.-1-Hits in den USA auf Platz 2 geklettert. Sie hat damit Elvis Presley überholt, der zu dem Zeitpunkt 17 Nr.-1-Hits aufweisen konnte. Die zweite Single aus diesem Album ist die Ballade Bye Bye. Sie erreichte Platz 19 in den USA. Mit der dritten Single I’ll Be Loving You Long Time gelang Carey ebenfalls keine sehr hohe Chartplatzierung. Die vierte Singleauskopplung ist I Stay In Love. Das dazugehörige Video hat sie in Las Vegas mit ihrem Ehemann Nick Cannon aufgezeichnet, den sie am 30. April 2008 auf den Bahamas heiratete.

2009

Im Januar 2009 wurde in den USA die Single My Love veröffentlicht, eine Koproduktion von The Dream mit Mariah Carey. Der Song stammt aus dem Album Love vs. Money von The Dream, das wahrscheinlich im Februar 2009 herauskommt. Mariah Careys Gatte Nick Cannon hat die Regie für das neue Video zum Song My Love übernommen. Gedreht wurde in Los Angeles. Laut dem Billboard Magazin verkaufte sich E=MC² 2008 1.221.000 mal in den USA. Es war das 18. erfolgreichste Album des Jahres in Amerika. Auch in den ersten 4 Monaten des Jahres 2009 verkaufte sich das Album recht ordentlich. Bis zum 23. April 2009 verkaufte es sich in den USA 1.250.588 mal. Laut der “Internationalen Phono Academy” verkaufte sich E=MC² 2008 2.100.000 mal und gehörte zu den 25 erfolgreichsten CDs des Jahres.

2009 veröffentlichte Mariahs erstes Plattenlabel SONY eine weitere Compilation CD “The Ballads”. Das Album kletterte ohne große Bewerbung auf Platz #10 der US Album Charts und verkaufte sich in den USA bisher 100.000 mal. Es ist damit Mariahs am schwächsten verkaufte CD ihrer Karriere. Erstmals verkaufte sich ein Album sogar außerhalb der USA besser, denn in England erhielt “The Ballads” eine GOLD-Auszeichnung für 100.000 ausgehandelte CDs. Mittlerweile hat sich die CD jedoch knapp 150.000 mal auf der Insel verkauft. Weltweit verkaufte sich das Album bis zum April 2009 etwa 500.000 mal.

Am 7. Juli sang Mariah gemeinsam mit Trey Lorenz bei der weltweit im Fernsehen ausgestrahlten offiziellen Trauerzeremonie für Michael Jackson im Staples Center in Los Angeles den Song von Jackson 5 I’ll Be There.

Am 25. September 2009 erscheint Mariahs neues Album “Memoirs Of An Imperfect Angel”.

Diskografie

Alben

DVD/VHSs

  • 1991: The First Vision (VHS)
  • 1992: MTV Unplugged (VHS)
  • 1994: (Here Is) Mariah Carey (VHS)
  • 1996: Fantasy: Mariah Carey At Madison Square Garden (VHS)
  • 1998: VH-1 Divas Live (VHS; DVD)
  • 1999: Mariah Carey Around The World (VHS; DVD)
  • 1999: Number 1’s (VHS; DVD)
  • 2005: Fantasy: Mariah Carey At Madison Square Garden (DVD)
  • 2005: The First Vision (DVD, China)
  • 2005: Live 8 – One Day One Concert One World (DVD)
  • 2006: Say Somethin’ (DVD Single, UK)
  • 2006: (Here Is) Mariah Carey (DVD)
  • 2006: MTV Unplugged (DVD)
  • 2007: The Adventures of Mimi Tour (DVD)

Singles

Die Bezeichnung #1-Hit bezieht sich nur auf die Vereinigten Staaten von Amerika

  • 1990: Vision Of Love (#1)
  • 1990: Love Takes Time (#1)
  • 1991: Someday (#1)
  • 1991: I Don’t Wanna Cry (#1)
  • 1991: There’s Got To Be A Way
  • 1991: Emotions (#1)
  • 1992: Can’t Let Go
  • 1992: Make It Happen
  • 1992: I’ll Be There (#1)
  • 1992: If It’s Over
  • 1993: Dreamlover (#1)
  • 1993: Hero (#1)
  • 1994: Without You
  • 1994: Anytime You Need A Friend
  • 1994: Never Forget You
  • 1994: Endless Love (with Luther Vandross)
  • 1994: All I Want For Christmas (DE: #18)
  • 1994: Joy To The World
  • 1994: Jesus Born On This Day (Promo)
  • 1994: Miss You Most (At Christmas Time) (Promo)
  • 1995: Fantasy (#1)
  • 1995: One Sweet Day (#1)
  • 1996: Open Arms
  • 1996: El Amor Que Sone (Open Arms – nur Mexico)
  • 1996: Always Be My Baby (#1)
  • 1996: Forever
  • 1996: Underneath The Stars (Promo)
  • 1997: Honey (#1)
  • 1997: Butterfly
  • 1998: Breakdown (with Bone Thugs-N-Harmony)
  • 1998: The Roof (Back In Time)
  • 1998: My All (#1)
  • 1998: Mi Todo (My All – nur Mexico)
  • 1998: My All/Stay Awhile
  • 1998: Whenever You Call (with Brian McKnight) (Promo)
  • 1998: Sweetheart (with JD)
  • 1998: When You Believe (with Whitney Houston)
  • 1999: I Still Believe
  • 1999: Pure Imagination/I Still Believe (Remix)
  • 1999: Do You Know Where You Going To (Promo)
  • 1999: Heartbreaker (#1)
  • 2000: Thank God I Found You (feat. Joe & 98 Degrees) (#1)
  • 2000: Against All Odds (feat. Westlife)
  • 2000: Crybaby (feat. Snoop Dogg)
  • 2000: Can’t Take That Away (Mariah’s Theme)
  • 2000: After Tonight (Promo)
  • 2000: Bliss (Taiwan)
  • 2000: X-Girlfriend (Taiwan)
  • 2001: Loverboy
  • 2001: Loverboy (Remix)
  • 2001: Never Too Far
  • 2001: Don’t Stop (Funkin’ For Jamaica) (feat. Mystikal)
  • 2001: Reflections (Care Enough) (Japan + Südkorea)
  • 2001: Lead The Way (Promo)
  • 2001: Last Night A DJ Saved My Life (Promo)
  • 2001: Want You (Promo)
  • 2001: Never Too Far/Hero Medley
  • 2002: Through The Rain
  • 2002: Irresistable (Vinyl Promo)
  • 2002: The One (Promo)
  • 2003: Boy (I Need You) (feat. Cam’ron)
  • 2003: I Know What You Want (with Busta Rhymes)
  • 2003: Bringin’ On The Heartbreak
  • 2004: U Make Me Wanna (with Jadakiss)
  • 2005: It’s Like That (feat. Fatman Scoop)
  • 2005: We Belong Together (#1)
  • 2005: Shake It Off
  • 2005: Get Your Number (feat. JD)
  • 2006: Don’t Forget About Us (#1)
  • 2006: Fly Like A Bird (Promo)
  • 2006: Say Somethin’ (feat. Snoop Dogg)
  • 2007: Lil’ L.O.V.E (Bone Thugs ‘N’ Harmony feat. Mariah Carey & Bow Wow)
  • 2008: Touch My Body (#1)
  • 2008: Bye Bye
  • 2008: I’ll Be Lovin’ U Long Time
  • 2008: Stand Up (Mariah Carey Feat. Beyonce, Mary J. Blige, Rihanna, Fergie, Sheryl Crow, Melissa Etheridge, Natasha Bedingfield, Miley Cyrus, Leona Lewis, Carrie Underwood, Keyshia Cole, Leann Rimes, Ashanti & Ciara )
  • 2008: I Stay In Love
  • 2008: Right to Dream (from the Motion Picture “Tennessee”)
  • 2009: My Love (The Dream feat. Mariah)
  • 2009: Obsessed
  • 2009: I Want To Know What Love Is (29. August 2009 – Airplay Weltpremiere in Deutschland)

Labels

  • Columbia (1990-2001)
  • Virgin (2001-2002)
  • Universal Records (Island Records) (2002-heute)

Tourografie

  • 1993: Music Box Tour
  • 1996: Daydream Tour
  • 1998: Butterfly Tour
  • 2000: Rainbow Tour
  • 2003 bis 2004: Charmbracelet Worldtour
  • 2006: The Adventures of Mimi Tour

Filmografie


Einzelnachweise

  1. Yahoo!-News: Mariah Carey zieht sich für den Playboy aus

 Commons: Mariah Carey – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

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