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 Trickfilm

Die Artikel Animation und Trickfilm überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. Shikeishu 20:35, 27. Okt. 2007 (CEST)
Beispiel für einen kurzen Zeichentrickfilm.

Bei einem Trickfilm werden die Bewegungsabläufe von Figuren, Objekten und Effekten nicht in Echtzeit gefilmt, wie bei einem Spielfilm, sondern Bild für Bild künstlich geschaffen, d.h. animiert. Man spricht deshalb auch von Animationsfilm. Als Bewegtbildsequenz hintereinander abgespielt, erzeugt der Trickfilm beim Betrachter die Illusion von echter Bewegung mit erstaunlichen Effekten. Ein 90 Minuten langer Film enthält 129.600 Einzelbilder. Da die Anzahl der Einzelbilder so groß ist, versucht man im Zeichentrickfilm mit technischen sowie künstlerischen Tricks den Arbeitsaufwand klein zu halten. Je nach verwendeter Technik und Aufwand der jeweiligen Szene kann ein einzelner Animator in einer Woche ein Pensum von einer bis mehreren Sekunden bewältigen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Trickfilm?

Trickfilm bezeichnet ein synthetisches Medium, nämlich das der Einzelbildanimation von Gegenständen (Modellanimation, Puppentrick, Knetfilm), Zeichnungen (Zeichenfilm), Flachfiguren (Legetrick) oder Schauspielern (Pixilation), oder das Erstellen der einzelnen Filmbilder mit Hilfe eines Computers (Computeranimation). Trickfilme unterscheiden sich von computeranimierten dadurch, dass jene auf Aufzeichnungen realer Zeichnungen basieren und diese auf der Eingabe binärer Daten.

Tricktechnik und Realfilm

Die klassischen Tricktechniken werden seit der frühen Filmgeschichte als Spezialeffekte in Spielfilmen eingesetzt. Als Beispiele genannt seien hier nur der in Stop-Motion animierte King Kong (mit Stop-Motion-Tricks von Willis O’Brien), oder Alfred Hitchcocks Die Vögel, die z.T. in Zeichentricktechnik auf das fertige Filmmaterial gezeichnet wurden. Zeichentrickfiguren wie Elliot, das Schmunzelmonster, Roger Rabbit oder die Looney Tunes interagieren in Hauptrollen mit realen Schauspielern.

Heute sind fast alle Visual Effects computergeneriert (siehe CGI). Digitale dreidimensionale Charaktere wie Gollum aus Der Herr der Ringe fügen sich so perfekt in das Realfilmbild ein und „schauspielern“ so überzeugend, dass die Grenze zwischen Trick- und Spielfilm beinahe nicht mehr wahrzunehmen ist. Das Ausmaß, in dem Spielfilme heutzutage einzelbildweise retuschiert, bearbeitet und verändert werden, führt aktuell zu der Diskussion, ob die Kategorie „Animationsfilm“ nicht hinfällig wird, bzw. zumindest neu definiert werden muss.

Bekannte Trickfilmstudios

Trickfilmstudios in Deutschland

Literatur

  • Filmgenres: Animationsfilm. Hrsg. von B. Traber und H.J. Wulff, Reclam Verlag, Stuttgart, ISBN 978-3-15-018405-9
  • Annika Schoemann: Der deutsche Animationsfilm: von den Anfängen bis zur Gegenwart 1909–2001. Gardez!-Verl., Sankt Augustin 2003, ISBN 3-89796-089-3
  • Walters Faber, Helen Walters, Algrant (Hg.), Animation Unlimited: Innovative Short Films Since 1940. HarperCollins Publishers, 2004
  • Trish Ledoux, Doug Ranney, Fred Patten (Editor), Complete Anime Guide: Japanese Animation Film Directory and Resource Guide. Tiger Mountain Press, 1997
  • Klaus Kohlmann: Der computeranimierte Spielfilm: Forschungen zur Inszenierung und Klassifizierung des 3-D-Computertrickfilms, transcript-Verlag 2007, ISBN 3-89942-635-5

Weblinks zu zu

Siehe auch

 Portal: Animation – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Animation
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