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KINOLEXIKON  

 Thailand

ราชอาณาจักรไทย

Ratcha Anachak Thai
Königreich Thailand

FlaggeWappen
AmtsspracheThai
HauptstadtBangkok (auf Thai: Krung Thep Maha Nakhon etc., Stadt der Engel)
StaatsformKonstitutionelle Monarchie
StaatsoberhauptKönig Bhumibol Adulyadej (Rama IX.)
RegierungschefAbhisit Vejjajiva (Premierminister)
Fläche513.115 km²
Einwohnerzahl64.185.502 (Juli 2005)
Bevölkerungsdichte125,1 Einwohner pro km²
BIP nominal (2007)[1]245.659 Mio. US$ (33.)
BIP/Einwohner3.737 US$ (90.)
HDI0,781 (78.)
WährungBaht
NationalhymnePhleng Chat
Nationalfeiertag5. Dezember Geburtstag des Königs
10. Dezember Verfassungstag
ZeitzoneUTC+7, keine Sommerzeit
Kfz-KennzeichenT
Internet-TLD.th
Telefonvorwahl+66

Das Königreich Thailand (Thai: ราชอาณาจักรไทย, Aussprache: [râːʧa ʔaːnaːʤàk tʰai],  anhören?/i, umgangssprachlich: เมืองไทย [mɯːaŋ tʰai],  anhören?/i oder ประเทศไทย [pratʰêːt tʰai]) ist ein Staat in Südostasien. Es grenzt an Myanmar (anderer Name: Birma), Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifiks).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das Territorium von Thailand nimmt einen beträchtlichen Teil der Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1.770 Kilometer, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 Kilometer. Insgesamt hat Thailand eine Fläche von 513.115 Quadratkilometer.

Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon (2565 Meter). Der Nordosten (Isaan – auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die dortige Bevölkerung ist ärmer als der Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isaan ist mit dem Laotischen verwandt. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mae Nam Khong oder Mekong die Grenze zu Laos.

Klimadiagramm Chiang Mai
Klimadiagramm Bangkok
Klimadiagramm Phuket

Die Zentralregion wird beherrscht vom Mae Nam Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des Landes, Thailand ist Mitglied der Gruppe der Zwanzig. Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit. Daher wird er in Thailand auch als „dünner Hals“ bezeichnet. Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankalakhiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr Malaiisch.

Größere Städte sind neben der Hauptstadt Bangkok: Chiang Mai, Nonthaburi, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima (früher Khorat), Khon Kaen und Chonburi.

Es gehören etwa einhundert Inseln zu Thailand.

Klima

Das Klima ist tropisch-monsunal. Die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen bei 28 °C im Süden, Thailands kühlster Punkt ist der Doi Inthanon im äußersten Norden mit 19 °C. Die jahreszeitlichen Schwankungen sind überall gering; während im Norden drei Jahreszeiten festgestellt werden können (relativ kühl zwischen November und Februar, sehr heiß mit Temperaturen von deutlich über 35 °C von März bis Mai und heiß von Mai bis November), so sind im Süden die Temperaturen ganzjährig etwa gleich. Die Tagesamplituden liegen zwischen 6 und 10 °C im Süden und in der feuchten Jahreszeit im Norden, in der trockenen Jahreszeit des Nordens liegt die Tagesamplitude zwischen 9 und 19 °C.

Die Monsunwinde haben regional verschiedene Auswirkungen: Der Nordostmonsun im Winter bringt kontinentale Luft und bewirkt Trockenheit in Nordthailand, während sich die Luft über dem Golf von Thailand mit Feuchtigkeit anreichert und Regen in Südthailand verursacht. Der sommerliche Südwestmonsun bringt generell feuchte Luftmassen und bewirkt Niederschläge im ganzen Land. Der Süden kennt somit 8 bis 11 humide Monate pro Jahr, während der Nordosten nur auf 4,5 bis 5,5 humide Monate kommt.

Vereinzelt und in viel geringerer Frequenz als in den Nachbarstaaten treten in Thailand tropische Zyklonen auf, die aus dem südchinesischen Meer und dem Golf von Thailand kommend auf das thailändische Festland treffen.[2]

Fauna

Die Fauna Thailands ist Teil der Orientalischen Faunenregion. Noch heute beherbergt das Land zahlreiche Großsäuger, wie Asiatische Elefanten, Rhinoceros, Tiger, Leoparden, Nebelparder, Sambarhirsche, Muntjaks, Wildrinder wie Gaure und Bantengs, Wildschweine und verschiedene Affenarten (vor allem Gibbons). Einige wilde Wasserbüffel leben offenbar noch an der Grenze zu Myanmar, Schabrackentapire leben im Süden Thailands. Andere Arten, wie das Sumatra-Nashorn, das Java-Nashorn und der Leierhirsch, sind wahrscheinlich ausgestorben. Besonderer Artenreichtum herrscht unter den Eidechsen und Schlangen Thailands, unter anderem kommen Königskobra und Brillenschlange vor. Außerdem wurden über mehr als 1200 Arten von Tag- und Nachtfaltern sowie über 10.000 Spezies von Käfern gezählt.

Vögel kommen in großer Zahl in den Wäldern Thailands vor (hier vor allem Kolibris, Papageien, Fasane, wilde Pfau, und auch der Nashornvogel). Die Kulturlandschaften werden von Störchen, Ibissen, Reihern, Kranichen und Tauben, wie zum Beispiel von Grüntauben, bevölkert.

In den Binnengewässern Thailands sind die Karpfenfische bedeutend, sie spielen vor allem für die menschliche Ernährung eine große Rolle. Die Küstengewässer sind planktonreich und haben reiche Bestände an Heringen und Makrelen, ferner kommen Haie in verschiedenen Arten vor. Weitere in Thailand vorkommende Wasserbewohner sind Krokodile, vor allem das Siam-Krokodil, der (wahrscheinlich bereits ausgestorbene[3]) Sunda-Gavial und Schildkröten, etwa die Seeschildkröten und die Landschildkröten.[4]

Über 60.000 Quadratkilometer der Landfläche und mehr als 6.000 Quadratkilometer Meeresfläche und Inseln sind als Nationalpark, Wildschutzgebiet oder Meerespark ausgewiesen, siehe dazu Nationalparks in Thailand. Zu den bekanntesten Schutzgebieten zählt der Khao-Yai-Nationalpark sowie die Wildreservate Thung Yai und Huai Kha Khaeng, die zum Schutzgebietssystem des Western Forest Complex zählen.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Thailands

Thailand, das bis 1939 (und für kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1949) Siam hieß, ist der einzige Staat Südostasiens, der dem Kolonialismus trotzen konnte, im Gegensatz zu seinen Nachbarn Malaysia, Myanmar, Laos, Kambodscha und Vietnam. Aus diesem Grund wurde der Name „Thailand“ angenommen, was gemäß einer beliebten Volksetymologie „Land der Freien“ bedeutet.

Siehe auch: Liste der Könige von Thailand

Bevölkerung

Bevölkerungszahl

75 % der Bevölkerung sind Thai, 14 % Chinesen. Die restlichen Einwohner sind Angehörige der Bergvölker, Khmer, Laoten, Malaien, Moken, Inder, Vietnamesen, Lolos und Weiße (Farang).

Die Bevölkerung Thailands von 1960 bis heute
JahrBevölkerung in Mio.Geburten/Todesfälle pro 1000 Einw.
1960    23,334,2 / 9,7
1982    48,530,0 / 7,9
2000    60,817,2 / 7,3
2005    65,415,7 / 7,02
  • Bevölkerungswachstum: 0,95 % (Schätzung 2003), Bevölkerung 2025: 73,26 Millionen (Prognose 2003)
  • Die Kindersterblichkeit beträgt 20 Todesfälle pro 1000 Lebendgeburten (2006).
  • Die Lebenserwartung liegt durchschnittlich bei 71,2 Jahren, Frauen 73,5 Jahre und Männer 69,1 Jahre.

Minderheiten

Chinesen, die je nach Quelle 8,5 bis 15% der Gesamtbevölkerung ausmachen, leben in Thailand bereits seit dem 14. Jahrhundert, als kleine Gruppen von Händlern sich in Südostasien ansiedelten. Die chinesische Einwanderung erfolgte größtenteils jedoch im 19. Jahrhundert, als die Qing-Dynastie und damit das gesamte Land in eine tiefe Krise gerieten. In den ersten Einwanderungswellen kamen fast ausschließlich Männer nach Thailand, die Thai-Frauen heirateten und sich assimilierten. Die ethnische Verwandtschaft und die religiösen Gemeinsamkeiten begünstigten dies. Chinesen errangen in der Folge hohe Posten in der königlichen Verwaltung und, speziell Nachkommen aus Mischehen, nahmen in der Regel die thailändische Staatsbürgerschaft und Thai-Namen an. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, zeitgleich mit einer starken Einwanderungswelle aus China, kam ein anti-chinesischer Nationalismus auf, welcher sich während des chinesisch-japanischen Krieges besonders offen äußerte und u.a. 1945 zu blutigen Zusammenstößen in Bangkok führte. Mit dem Ziel, die chinesische Vormachtstellung in der Wirtschaft zu brechen, wurden Chinesen von einer großen Zahl Berufe ausgeschlossen und Thai-Schulen obligatorisch gemacht; chinesische Bildungseinrichtungen wurden geschlossen. Nur jene Chinesen, die nach thailändischen Werten erzogen worden sind und die thailändische Staatsbürgerschaft haben, sind den Thai gleichgestellt. Trotz dieser Maßnahmen sind die Chinesen dominierend im thailändischen Wirtschaftsleben. [5][6]

Religion

Wat im Osten Bangkoks

Der Theravada-Buddhismus ist Thailands faktische Staatsreligion, deren offizielle Einführung derzeit angestrebt wird (vergleiche Buddhismus in Thailand). Etwa 94 % der Bevölkerung bekennen sich dazu. Andere Religionen genießen staatlichen Schutz: bis zu 5 % Moslems[7] (überwiegend Malaien, Bevölkerungsmehrheit in den Südprovinzen Pattani, Narathiwat, Yala und Satun), 0,6 % Christen und etwa 65.000 (0,1 %) Hindus (meist Inder). Nur 0,4 % bezeichnen sich als religionslos.

Noch bis vor einhundert Jahren (1909) war der muslimische Bevölkerungsanteil etwa dreimal so hoch[8] (und während des Zweiten Weltkrieges kurzzeitig nochmals zumindest doppelt so hoch[9] wie heute), da damals auch die heute malaysischen Bundesstaaten Kelantan, Terengganu, Kedah und Perlis zu Thailand zählten, deren Bevölkerung fast ausschließlich muslimisch ist.

Im Jahr 1998 betrug die Anzahl der Wats (buddhistische Tempelanlagen) im ganzen Land 30.678 [10]. Sie sind vor allem in ländlichen Gebieten nicht nur Zentrum des religiösen, sondern auch des sozialen Lebens. Nach einer offiziellen Zählung im Jahre 1998 gab es 265.956 Bhikkhus (Mönche). Traditionell treten fast jeder männliche Thai, aber nur wenige Frauen, einmal im Leben für mehrere Wochen in ein Kloster ein, um sich in der Meditation zu üben und den Regeln der Mönchs- oder Nonnengemeinschaft (siehe auch Sangha) zu unterziehen. Etwa ein Drittel der männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 18 / 20 Jahren lebt für ein bis sechs Jahre als Novizen im Tempel und geht von dort aus in besondere Mönchsschulen mit Schwerpunkt „Religionsunterricht“, aber auch mit anderen Fächern. Nach Beendigung der Schule legen die meisten von ihnen die Robe ab und kehren als Laien in die Gesellschaft zurück, um zu studieren, eine Lehre zu machen oder eine Arbeitsstelle zu suchen. Sofern ein Novize mit 20 Jahren noch im Tempel ist, muss er sich entscheiden auszutreten oder Mönch zu werden. Stirbt jemand in der Familie, ist es üblich, dass ein Familienmitglied, meist ein Sohn, Enkel oder Neffe, ordiniert wird, um die Totenfeiern als Mitglied der Sangha zu begleiten; meistens dauert dieser Tempelaufenthalt nur drei, fünf oder sieben Tage. Ist jemand in einer persönlichen Krise, vom Geschäftsleben gestresst, hat seine Pflichten als Familienvater erfüllt oder ist Witwer geworden, kann er bis zu dreimal Mönch auf Zeit sein, wobei er das Kloster und die Dauer seiner Ordination frei wählen kann. Dieser Rückzug hat häufig die Dauer einer Regenzeit (drei Monate) oder eines Jahres. Ältere nehmen damit auch Abschied vom Berufsleben und bleiben Mönche für den Rest ihres Lebens. Mönche, Novizen und Nonnen werden als Vorbilder gesehen und genießen in der Gesellschaft hohen Respekt.

Kultur

Phra Pathom Chedi (Nakhon Pathom)

Die thailändische Kultur ist geprägt vom Buddhismus.

Die Achtung vor dem Älteren, aber auch der Respekt vor dem Höhergestellten sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs. Sie äußern sich unter anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der Thais untereinander. Dazu werden beide Handinnenflächen aneinandergelegt und in unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder die Brust gehalten. Dies erfolgt je nach dem sozialen Status der Beteiligten. Der niedriger Gestellte beginnt den Wai, wobei die Fingerspitzen ungefähr an der Nasenspitze liegen. Zugleich wird der Kopf geneigt, so dass beim beginnenden Wai oft kein Blickkontakt besteht. Der höher Gestellte wird den Wai erwidern, indem er die Fingerspitzen auf Brust- oder Kinnhöhe hält. Dies ist begleitet von einem freundlichen bis huldvollen Lächeln. Der „höher Gestellte“ kann z. B. aus einer sozial bessergestellten Familie kommen, eine Amtsperson sein, oder unter sozial Gleichgestellten der Ältere. Mönche begrüßen mit dem Wai nur höher gestellte Mönche oder Buddhastatuen und erwidern den Wai von Laien nicht. Der Wai wird auch als Geste des Dankes verwendet. Heute ist es üblich, dass die Crew ihre Fluggäste mit dem Wai begrüßt und Kassierer sowie Verkäufer in Geschäften ihre Kundschaft nach Beendigung des Einkaufs so verabschieden, wobei in diesem Falle der Wai allenfalls mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert wird. Diese neuere Sitte wird von einigen einheimischen und ausländischen Beobachtern als Kommerzialisierung thailändischer Kultur kritisiert. Wenn ein Tourist als Kunde ein Geschäft oder als Gast ein Restaurant betritt und das womöglich jüngere Personal als erster mit einem beflissenen „Wai“ bis an die Stirn begrüßt, um zu zeigen wie gut er sich einpasst, ist dies ziemlich peinlich, macht er doch gleich drei Fehler auf einmal. So genügt sowohl zur Danksagung als auch zur Begrüßung ein freundliches Lächeln und Nicken mit dem Kopf, das von jedem Thai verstanden und akzeptiert wird.

In der Nordost-Region lebt das kulturelle Erbe der laotischstämmigen Bevölkerung unter anderem in der typischen Mor-Lam-Musik und in ihrer Webkunst fort. Der Norden gehörte zur Lan-Na-Kultur und unterscheidet sich vom Rest des Landes auch heute noch durch einen anderen Menschenschlag, eigene Sitten, besondere Speisen und unterschiedliche Sprache.

Literatur

Hauptartikel: Thailändische Literatur

Die thailändische Literatur wurde sehr von der indischen Kultur geprägt. Dies kann man vor allem in der Anfangszeit erkennen, als die meisten Geschichten mit Göttern und anderen Wesen aus der buddhistischen und hinduistischen Mythologie versehen waren. Eines der bedeutendsten Werke der thailändischen Literatur ist das Epos Ramakian. Dieses Epos basiert auf dem Nationalepos Ramayana und wurde am Ende des 18. Jahrhunderts durch den König Phra Phuttayotfa Chulalok (Rama I.) erweitert. Seit dieser Zeit haben die darauffolgenden Könige viel Wert auf Kultur und Literatur gelegt. Im 17. Jahrhundert wurde die lyrische Gattung Nirat erfunden.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Versform verworfen und durch Prosa ersetzt. Viele bedeutende Schriftsteller und Autoren brachten in den 1950er Jahren zahlreiche bekannte Bücher heraus. Zu den bekanntesten Vertretern der modernen thailändischen Literatur zählen Mae Anong, der späterer Premierminister Kukrit Pramoj und Pira Sudham. Die bekanntesten Werke der thailändischen Literatur sind das Epos Ramakian, die Erzählung Inao sowie die zwei Bücher von Kukrit Pramoj (Many Lives und Four Reigns).

Kunst und Architektur

Zum UNESCO Weltkulturerbe gehören die historischen Parks der Ruinenstadt von Sukhothai, die zusammen mit Si Satchanalai und Kamphaeng Phet nominiert wurde, und Ayutthaya sowie die Ausgrabungsstätte Ban Chiang. Außerdem wurden drei Naturschutzgebiete in die Liste aufgenommen, das Naturschutzgebiet Thung Yai, das Naturschutzgebiet Huai Kha Khaeng und der Khao-Yai-Nationalpark.

Film

Thailändische Kinospielfilmproduktion[11]
JahrAnzahl
1975130
1985102
199547
200539

Die thailändische Filmgeschichte reicht bis ins Jahr 1897 zurück, als König Chulalongkorn Besuch der Schweizer Stadt Bern von Francois-Henri Lavancy-Clarke aufgenommen wurde. Dieser Film wurde später auch in Bangkok vorgeführt. Aufgrund dessen stieg das Interesse der königlichen Familie Thailands und so wurde die nötige Filmtechnik ins Land gebracht um weitere ausländische Filme zu zeigen. In den 1920er Jahren wurde die thailändische Filmindustrie begründet und in den 1930er erlebte diese ihr erstes „goldenes Zeitalter“.

Die Jahre nach dem zweiten Weltkrieg sahen ein Wiederaufleben des Thailändischen Films, in denen hunderte 16-mm-Filme produziert wurden, vor allem Action-Filme. Die Konkurrenz Hollywoods brachte die Filmlandschaft Thailands in den 1980ern und 90ern auf einen Tiefpunkt. Aber mit dem Ende der 1990er begann Thailands „neue Welle“ durch Regisseure wie Nonzee Nimibutr, Pen-Ek Ratanaruang und Apichatpong Weerasethakul sowie Martial-Arts-Star Tony Jaa.

Bildung

In den frühen Tagen der thailändischen Geschichte oblag die Bildung einerseits den Klöstern und andererseits dem Königshaus. Buddhistische Mönche in Klosterschulen des ganzen Landes sorgten für grundlegende Bildung der Jungen, während die Kinder der königlichen Familie und auch die des Adelsstandes eine höhere Bildung erhielten, da nur sie für den Dienst für das Land in Ministerien und bei Hofe in Frage kamen. Nur wenige Frauen erhielten die Gelegenheit, eine Schule zu besuchen, um wenigstens Lesen und Schreiben zu lernen. Der weitaus größte Teil der Gesellschaft bestand aus Bauern, die wenig Sinn darin sahen, Bücher lesen zu können. Die Geschichte des Dorfes oder der Familien sowie lokale Philosophie wurde mündlich übermittelt.

Auf Initiative von König Nang Klao (Rama III., reg. 1824-1851) wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Bangkok eine „Offene Universität“ eingerichtet, in der jedermann unabhängig von Geburt und Rang etwas lernen konnte. Er hatte von 1832-1848 den Wat Pho von Grund auf renoviert und stellte sich den Tempel nicht nur als eine heilige Stätte vor, sondern als ein demokratisches Lernzentrum, auch für Studenten, denen bisher der Zugang zu speziellen Wissensgebieten verwehrt war. Dies war in der thailändischen Geschichte einzigartig. Er versammelte eine große Gruppe Gelehrter, die vorhandene Textbücher zusammenstellte und viele neue Bücher schrieb. Der König begutachtete die Selektion und ließ anschließend die Texte in der geschwungenen Rattanakosin-Schrift auf Marmortafeln gravieren und in dem gesamten Putthawat des Wat Pho ausstellen. So kann noch heute ein jeder, der sich für religiöse oder säkulare Themen interessiert, für Literatur, Archäologie, Astrologie oder Medizin, aus einer Fülle von Informationen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts auswählen.

Erst in der Regierungszeit von König Chulalongkorn (Rama V.) wurde die Notwendigkeit von weitreichender Ausbildung erkannt, um den Personalbedarf der wachsenden Bürokratie zu befriedigen. In der Bildungs-Proklamation von 1898, die stark vom britischen System beeinflusst war, wurde zunächst ein zweigliedriges System eingeführt, unterteilt in akademische und Berufs-Ausbildung. Bereits 1902 wurde die höhere Bildung durch Anleihen beim japanischen und amerikanischen System erweitert. 1932 wurde ein umfangreicher Bildungsplan vorgestellt, der von vier Grundschul-Jahren ausging. Darauf aufbauend gab es eine achtjährige Sekundar-Stufe.

Die letzte größere Änderung am Bildungssystem wurde durch den Bildungs-Plan von 1977/78 eingeführt. Er sah sechs obligatorische Grundschuljahre und drei Jahre unterer Sekundarstufe vor. Weitere drei Jahre folgen für diejenigen, die einen besonderen Beruf ergreifen oder zur Universität wechseln wollen. Erst 1983 war die Einführung dieses Plans abgeschlossen.

Um mit der schnell wachsenden Entwicklung auf den Gebieten der Technologie und der Landwirtschaft Schritt halten zu können, wurde in den 1990er Jahren geplant, die sechs Grundschuljahre auf neun Jahre zu erweitern. Die drei Jahre der Sekundarstufe sollten dann um weitere vier Jahre höherer Schulausbildung ergänzt werden.

Schulsystem

Grundschüler auf dem Schulweg

In Thailand herrscht allgemeine Schulpflicht für neun Jahre. Die von der UNESCO ermittelte Analphabetenrate liegt bei nur etwa 3 % und damit auf dem Niveau der Europäischen Union.

Der Besuch der sechsjährigen Grundschule ist verbindlich und im Prinzip kostenfrei, in den letzten Jahren haben die Schüler jedoch immer mehr die Kosten für Unterrichtsmaterialien und Uniformen für die unterschiedlichen Wochentage selber zu zahlen. Die Unterrichtsmethoden entsprechen nicht dem modernen westlichen Standard. Eigenverantwortliches Lernen wird nur wenig gefördert. Demgegenüber steht – gerade auf dem Land – ein stark ausgeprägtes Autoritätsdenken. Die Prügelstrafe wurde zwar vor wenigen Jahren abgeschafft, autoritäre Lehrmethoden und einfaches Auswendiglernen sind aber immer noch üblich.

Es findet durchweg Frontalunterricht statt. Es gibt neben den staatlichen auch Privatschulen, die entweder christlich ausgerichtet oder Auslandsschulen sind. Sämtliche Schulen nach der Grundschule sind kostenpflichtig. Sowohl Lehrer als auch Schüler müssen eine Schuluniform tragen, dabei tragen die Lehrer verschiedene Abzeichen und Schulterklappen entsprechend ihrer Amtsbezeichnung, Funktion und Dienstzeit, ferner gehört außerhalb des Unterrichts das Barett zur Uniform.

Thailändische Schüler in Pfadfinderkluft

Wohl einzigartig in der Welt ist, dass das Pfadfindertum (Scouting) Teil des Curriculums ist. Alle Schüler einer Schule kommen an einem festgelegten Tag jeder Woche in ihren Pfadfinderuniformen in die Schule, dabei tritt der Unterricht oft zurück.

Weiterführende Schulen

Nach Abschluss der Grundschule haben die Schüler die Möglichkeit, eine weiterführende Schule oder eine Berufsausbildung zu beginnen, die im Wesentlichen auch schulisch durchgeführt wird. Dabei fallen Kosten für Lehrmittel und oft mehr oder weniger lange Anfahrtswege in die nächste größere Stadt an, insbesondere bei Kindern vom Land. Bei der hohen Zahl privater Institute und Fachhochschulen sind zudem Kursgebühren zu entrichten. Besonders Begabte aus armen Familien, die an staatlichen Universitäten studieren, können sich um ein Stipendium oder ein langfristiges, zinsloses Darlehen bewerben.

Feiertage

Viele thailändische und buddhistische Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und fallen somit von Jahr zu Jahr auf ein jeweils anderes Datum. Die Banken sind an diesen Tagen immer geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, so ist der erste Wochentag danach arbeitsfrei.

  • 1. Januar – Neujahr (ein offizieller Feiertag)
  • Neumondtag im Januar/Februar – Chinesisches Neujahrsfest (nicht offizieller Feiertag)
  • Vollmondtag im Februar/März – Magha Puja (Gedenken an Buddha-Predigt)
  • 6. April – Chakri-Tag (Gedenktag an den Inthronisationstag König Phra Phuttayodfa Chulalok (Rama I.), offizieller Feiertag)
  • 13. April bis 15. April – Thai-Neujahrsfest (Songkran, Wasserfest, offizielle Feiertage)
  • 1. Mai – Tag der Arbeit (offizieller Feiertag)
  • 5. Mai – Krönungstag König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) (offizieller Feiertag)
  • Vollmondtag im Mai/Juni – Visakha Puja (Gedenken an die Geburt, die Erleuchtung und den Tod Buddhas, buddhistischer Feiertag)
  • Vollmondtag im Juli – Asalha Puja (Gedenken an die erste Predigt Buddhas) und am Folgetag Khao Pansa (Beginn der Regenzeitklausur der Mönche, beides buddhistische Feiertage)
  • 12. August – Geburtstag von Königin Sirikit – Muttertag (offizieller Feiertag)
  • Neumondtag im Oktober Kathin-Zeremonie (buddhistischer Feiertag)
  • 23. Oktober – Chulalongkorn-Tag – Todestag König Chulalongkorn (Rama V.) (offizieller Feiertag)
  • Vollmondtag im Oktober Ok Phansa Tag (Das Ende der Fastenzeit, buddhistischer Feiertag)
  • Vollmondtag im November – Loi Krathong (Lichterfest, kein gesetzlicher Feiertag)
  • 5. Dezember – Geburtstag von König Bhumibol Adulyadej (Rama IX., 1927), seit 1946 König von Thailand (Nationalfeiertag und als Vatertag offizieller Feiertag im gesamten Land)
  • 10. Dezember – Verfassungstag (offizieller Feiertag)
  • 31. Dezember – Silvester (offizieller Feiertag)

Politik

Politisches System

Thailand ist seit einem unblutigen Umsturz 1932 eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist der König, der gleichzeitig höchster buddhistischer Würdenträger ist. Er wird beraten und vertreten durch den Kronrat. Der König hat keinen direkten Einfluss auf die Tagespolitik, sondern nimmt im Wesentlichen repräsentative Aufgaben wahr. Alle sehr grundlegenden politischen Entscheidungen werden jedoch vom König vorher abgesegnet. So wurde der Putsch im Jahre 2006 erst nach dem Plazet des Königs (unblutig) durchgeführt. Die Monarchie in Thailand wird in dem von Korruption und großem Unterschied zwischen Arm und Reich geprägten Land als wichtigster Stabilitätsfaktor angesehen.

Regierungschef ist der Premierminister, der vom König ernannt wird, nachdem er von dem Rat für demokratische Reformen vorgeschlagen wurde. Nachdem die Verfassung von 1997 nach dem Putsch von 2006 außer Kraft gesetzt wurde, wurde eine neue Verfassung ausgearbeitet und per Volksentscheid angenommen; es ist die 18. Verfassung seit 1932.

Das politische System kann nicht mit dem westlicher Nationen gleichgesetzt werden. So werden Gesetze nicht immer von der Exekutive umgesetzt, insbesondere dann, wenn andere Interessen (politischer Einfluss, Korruption, o.ä.) dem zuwiderlaufen. Große internationale Aufmerksamkeit erhielt diesbezüglich die Besetzung der Flughäfen in Bangkok im Jahr 2008, als die Regierung nicht in der Lage war, die Räumung der Flughäfen durchzusetzen und zwischen 250.000 und 300.000 Reisende das Land nicht verlassen konnten.

Aktuelle politische Situation

Am 2. April 2006 fanden nach monatelangen Protesten gegen die Amtsführung des Premierministers Thaksin Shinawatra Neuwahlen statt. Die Proteste richteten sich insbesondere gegen den zunehmend autoritären Regierungsstil, die Einschüchterung der Presse und die persönliche Bereicherung der Thaksin-Familie. In die Kritik geriet insbesondere der Verkauf von Thaksins Familienunternehmen an den Singapurer Konzern Temasek Holdings. Thai Rak Thai hatte die Wahlen gewonnen, wobei alle größeren Oppositionsparteien die Wahl boykottierten. Das Parlament konnte aber nicht zusammentreten, da in einigen Wahlbezirken nicht das erforderliche Quorum erreicht wurde und damit der Abgeordnete der TRT nicht gewählt wurde. Der Oberste Gerichtshof des Landes entschied am 8. Mai 2006, dass die Wahl vom 2. April ungültig sei. Neuwahlen waren für den 15. Oktober 2006 vorgesehen.

Am 19. September 2006 kam es zu einem unblutigen Putsch. Polizei und Militärkräfte besetzten Bangkok und erklärten die Amtszeit Thaksin Shinawatras, der sich zu diesem Zeitpunkt bei der UN-Generalversammlung in New York City aufhielt, für beendet. Panzer rückten in das Stadtzentrum ein und umstellten Regierungsgebäude. Soldaten besetzten mehrere Fernsehsender. Generalleutnant Sonthi Boonyaratkalin, Kommandant der Landstreitkräfte, erklärte die Ablösung des Premierministers. Die Putschisten erklärten das Parlament, die Regierung sowie das Verfassungsgericht für aufgelöst und setzten die Verfassung von 1997 außer Kraft. Ziel sei eine vorübergehende Machtübernahme, wobei der König weiterhin als Staatsoberhaupt anerkannt werde. Die Staatsgewalt wurde durch einen Rat für Verwaltungsreformen (später: Rat für demokratische Reformen unter der konstitutionellen Monarchie) übernommen. An die Spitze dieses Rates stellte sich Sonthi Boonyaratkalin als vorübergehender Regierungschef. Thaksin Shinawatra rief daraufhin den Notstand aus, was aber keine Wirkung hatte, da er zu diesem Zeitpunkt bereits entmachtet war und der Militärrat zudem seinerseits das Kriegsrecht verhängt hatte. Die Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit wurden eingeschränkt. Der König forderte die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren und den Anordnungen der neuen Machthaber zu folgen, die selbst erklärten, die Macht innerhalb von zwei Wochen an eine neu einzusetzende zivile Regierung abzugeben und innerhalb eines Jahres Neuwahlen abhalten zu wollen. König Bhumibol sicherte den Putschisten am 20. September seine Unterstützung zu und bestätigte bald danach die Übergangsverfassung. Am 1. Oktober 2006 wurde der parteiübergreifend angesehene Ex-General Surayud Chulanont zum neuen Premierminister ernannt.

Am Silvesterabend 2006 erfolgte in Bangkok eine Reihe von Anschlägen, die zumindest drei Tote und Dutzende Verletzte forderten. Sie wurden von Politik und Medien mit dem früheren Premierminister Thaksin Shinawatra in Zusammenhang gebracht, der aber seine Verwicklung umgehend dementierte. Seit den Anschlägen ist das Kriegsrecht wieder in Kraft. Ende Mai 2007 verkündete das Verfassungsgericht ein Urteil, das den Wahlbetrug Thaksins und seiner Partei feststellt sowie seine TRT-Partei für aufgelöst erklärt, während die oppositionelle Demokratische Partei vom Vorwurf des Wahlbetrugs freigesprochen wurde. Dem im Londoner Exil lebenden Ex-Premierminister Thaksin und weiteren 110 Parteimitgliedern wird außerdem die politische Betätigung für fünf Jahre untersagt. Thaksin soll sich vor dem obersten Gericht wegen Korruption verantworten. Der Anklage liegen die Ergebnisse eines Untersuchungsausschusses zu Grunde, der nach dem Putsch eingesetzt wurde. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Ex-Premier zehn Jahre Haft. Die erste Anhörung war für den 16. August 2007 geplant, Thaksin erschien jedoch nicht. Da dies abzusehen gewesen war, hatte das oberste Gericht bereits am 14. August Haftbefehl gegen ihn und seine Ehefrau erlassen.

Im Juli 2007 billigte eine von der Armee ernannte Kommission einen neuen Verfassungsentwurf, womit der Weg für ein Referendum am 19. August frei war. Bei einer Beteiligung von knapp 57% nahm das Volk die Verfassung mit 56,7% gegen 41,4% an (wobei die deutlichste Annahme im Süden erfolgte, während der Nordosten deutlich ablehnte), so dass Parlamentswahlen am 23. Dezember 2007 stattfinden konnten. Der Kommission zufolge ist die 309 Artikel umfassende Vorlage demokratischer, als die so genannte Volksverfassung, die das Militär nach der Entmachtung von Premierminister Thaksin Shinawatra außer Kraft gesetzt hatte.

Bei den Wahlen am 23. Dezember 2007 ging die Thaksin-treue Partei PPP als Sieger hervor. Nachdem sie ihren Wahlsieg erklärt hat, wurde bereits mit den ersten Koalitionsgesprächen begonnen mit allen kleineren Parteien mit Ausnahme der Demokraten. Seit dem 29. Januar 2008 war Samak Sundaravej (PPP) neuer Premierminister. Am 28. Februar kehrte Thaksin Shinawatra nach 17-monatigen Exil aus England zurück und wurde auf dem Flughafen in Bangkok verhaftet, später jedoch gegen eine Kaution von 5 Millionen Baht (etwa 106.000 Euro) wieder auf freien Fuß gesetzt mit der Auflage, Thailand nicht zu verlassen.

Ab Mai 2008 begannen verstärkte Proteste von Regierungskritikern um die oppositionelle Demokratische Partei, die Premierminister Samak Korruption vorwarfen und seinen Rücktritt forderten. Ende August besetzten mehrere tausend Protestierende über mehrere Tage seinen Amtssitz sowie vorübergehend die Flughäfen von Phuket, Krabi und Hat Yai und Mitglieder der Gewerkschaft und der Versorgungswerke bestreikten vereinzelt die Bahnverbindungen Bangkoks. Nachdem es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern der Regierung kam und ein erstes Todesopfer zu beklagen war, verhängte die Regierung am 1. September den Ausnahmezustand über Bangkok.[12] Aufgrund eines bezahlten Auftrittes als Fernsehkoch wurde Samak im September 2008 vom Verfassungsgericht für abgesetzt erklärt. Neuer Premierminister wurde zum 17. September 2008 Somchai Wongsawat, stellvertretender Vorsitzender der PPP und ein Schwager Thaksins.[13] Auch nach dem Sturz Samaks wurden die Proteste der Regierungsgegner fortgesetzt. Am 7. Oktober 2008 kam es in Bangkok zu den schwersten Ausschreitungen seit 1992, zwei Menschen wurden getötet und mehr als 400 verletzt.[14]

Am 25. November 2008 wurde der internationale Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi von Regierungsgegnern, die nicht die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich hatten, besetzt; zwei Tage später auch der Regionalflughafen Bangkok-Don Mueang. Der gesamte Flugbetrieb musste eingestellt werden.[15] Bei einem Bombenanschlag am 2. Dezember 2008 auf den Regionalflughafen Don Mueng wurden über 20 Personen verletzt, eine davon tödlich.[16] Am 3. Dezember konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden.[17]

Am 15. Dezember 2008 wurde der Oppositionsführer Abhisit Vejjajiva zum 27. Premierminister gewählt. Dem neuen Kabinett[18] gehören auch Politiker an, die die Besetzung des Flughafens unterstützten.

Premier Abhisit Vejjajiva erklärte am 12. April 2009 den Notstand in Bangkok und den umliegenden Provinzen. [19] Dies geschah als Reaktion auf einen Zwischenfall am 11. April, als sich die in Rot gekleideten Anhänger des Ex-Premier Thaksin gewaltsam Zutritt zum Veranstaltungsgebäude des Vierten East Asia Summit in Pattaya verschafften, und die Veranstaltung daraufhin abgebrochen werden musste. Die teilnehmenden Staatschefs wurden mit Helikoptern ausgeflogen. [20]


Zur politischen Entwicklung siehe die Artikel: Geschichte Thailands (seit 1946) und Premierminister von Thailand sowie Liste der Außenminister von Thailand.

Außenpolitik

Thailand ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen, unter anderem in der UNO und in der ASEAN. Die USA zählen Thailand zum Kreise ihrer wichtigsten Verbündeten außerhalb der NATO.

Korruption

Auf dem Internationalen Korruptionsindex, der die Einschätzung Dritter zur Korruption misst, verbesserte sich Thailand von Rang 84[21] in Jahr 2007 auf Rang 80[22] im Jahr 2008. Allerdings gehört Korruption in Thailand seit jeher zum alltäglichen Leben und war früher eher eine Institution als ein gesellschaftliches Übel[23]. Über die Hälfte[24] der thailändischen Haushalte erleben Korruption als Alltag.

Über 75 % der Firmen[25] geben an, regelmäßig bis immer bestechen zu müssen. Über 10 % der Privatpersonen[26] geben an, Bestechungszahlungen leisten zu müssen. Insbesondere gilt die Thailändische Polizei als Drahtzieher krimineller Machenschaften[27] und als korrupt [28]. Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erlangten im Juni 2009[29] [30] Fälle von 150 Erpressungen[31], bei denen Touristen des Ladendiebstahls bezichtigt wurden und sich freikaufen mussten. Verschiedene Europäische Länder warnen mittlerweile vor solchen Betrugsmaschen der thailändischen Polizei[32][33][34].

Verwaltungsgliederung

Provinzen Thailands

Die heutige Verwaltungsgliederung erfolgte 1897 unter König Chulalongkorn (Rama V.). Zahlreiche Provinzen wurden seitdem verändert oder neu geschaffen. Im Jahre 2008 gab es in Thailand[35]:

  • 75 Provinzen (Thai: จังหวัดChangwat).
Der Name einer Provinz entspricht dem Namen ihrer Hauptstadt.
  • 877 Landkreise (Thai: อำเภอAmphoe),
  • 7255 Kommunen (Thai: ตำบลTambon),
  • 74944 Dörfer (Thai: หมู่บ้านMuban).

Zusätzlich gibt es zwei Sonder-Verwaltungszonen: Die Landeshauptstadt Bangkok und der international bekannte Badeort Pattaya. Bangkok ist auf Provinzebene und wird daher auch oft als Provinz bezeichnet. Bangkok ist gegliedert in:

  • Khet (Thai: เขต, dies entspricht den Amphoe der Provinzen) und
  • Kwaeng (Thai: แขวง, dies entspricht den Tambon der Provinzen).

Die Zuordnung der Provinzen zu den Regionen ist nicht einheitlich, so kann eine Provinz manchmal der einen, manchmal einer benachbarten Region zugeordnet sein.

Hauptartikel: Liste der Provinzen Thailands. Siehe auch Siegel der Provinzen Thailands.

Wirtschaft

Reiswirtschaft in Thailand
Die Metropole Bangkok ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes

Wirtschaftsgeschichte

Jahrhundertelang, bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein war die Wirtschaft Thailands agrarisch strukturiert und basierte im Wesentlichen auf dem Reisanbau. Obwohl der Reisexport nach wie vor einem staatlichen Monopol unterliegt, ist Thailand auch heute noch mit den Vereinigten Staaten einer der größten Reisexporteure der Erde. Erst nach der Depression des Zweiten Weltkriegs in der 1940er Jahren fing die Wirtschaft an, sich zu verändern. In den 1950er Jahren unter der Militärdiktatur von Phibun Songkhram und Sarit Thanarat wuchs die Wirtschaft nur langsam, und die Bedürfnisse der Bevölkerung wurden größtenteils ignoriert. In den 60er Jahren während des Vietnamkriegs erlaubte der Militärdiktator Thanom Kittikachorn den USA, ihre Truppen in Thailand zu stationieren, eine Entscheidung, die finanziellen Aufschwung und den Anfang des thailändischen Fremdenverkehrs bedeutete. Aber anfangs der 1970er Jahre fing wiederum eine politische Krise mit zahlreichen Studentenprotesten statt, und die Wirtschaft fiel in eine Rezession, die bis Ende des Jahrzehnts andauerte.

Schon früh, zu Zeiten der Seidenstraße entwickelte sich aufgrund der günstigen geographischen Lage ein Handel mit Indien und dem Kaiserreich China sowie auch Japan. Erste Verarbeitungswerkstätten für Keramiken entstanden bereits im 14. Jahrhundert im Norden des Landes. Erst 2004 wurden die Zollbarrieren mit der Volksrepublik China gelockert, um den bilateralen Handel zu stärken.

Aufgrund des rasanten wirtschaftlich-industriellen Aufschwungs seit Ende der 1970er Jahren wird das Land zu den vier führenden Pantherstaaten gezählt, die in ihrer Entwicklung den klassischen Tigerstaaten nachfolgten.

Allgemeines

Thailands Wirtschaft ist marktwirtschaftlich-liberal orientiert und durch eine starke Rolle des Außenhandels gekennzeichnet. Eine Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Stimulierung der heimischen Wirtschaft durch gesteigerte Ausgaben zugunsten der benachteiligten Regionen Thailands prägten die Wirtschaftspolitik des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin. Die „zweigleisige“ („dual-track-“) Wirtschaft soll den Strukturwandel von der Landwirtschaft hin zu dienstleistungs-, industrie- und technologieorientierten Bereichen der Wirtschaft aktiv unterstützen. Der Tourismus in Thailand stellt einen weiteren Wirtschaftsfaktor dar. 2005 reisten 13,38 Millionen internationale Gäste nach Thailand.

Wirtschaftskrise 1997 bis 1998

Zwischen 1985 und 1996 hatte Thailand die höchste Wachstumsrate der Weltwirtschaft, fast 10 % pro Jahr. Dies erhöhte den spekulativen Druck auf die lokale Währung, den Baht. 1997 trieben Spekulanten die Währung in eine Krise, der nach und nach mehrere asiatische Staaten zum Opfer fielen und zu einem dramatischen, aber nur kurzfristigen Schrumpfen des Wachstums führte. Die Wirtschaft schrumpfte im Jahre 1997 um 1.9 % und im Jahre 1998 massiv um 10.4 %. Im Jahre 1999 lag das Wachstum dann wieder bei 4.2 %. Vom Jahre 1978 bis zum Jahre 1997 lag der Wechselkurs des Baht gegenüber dem US Dollar bei etwa 25:1. Als Folge der Krise erreichte der Baht seinen Tiefpunkt im Januar 1998 bei 56 Baht gegen einen US Dollar, nachdem er somit über die Hälfte seines Werts verloren hatte.

Auslöser für die Krise war die fixe Bindung des Baht an den US-Dollar. Ein Baht war zu einem fixierten Wechselkurs gegen USD eintauschbar, jedoch herrschte in Thailand ein höheres Zinsniveau als in den USA. Dies führte dazu, dass Investoren diese scheinbar sichere Zinsdifferenz nutzten und immer mehr Geld in thailändische Anleihen investierten, was nach Wechselkursverschiebungen des USD gegen den YEN in den Zusammenbruch der Wechselkursbindung und damit in die Asienkrise mündete.

Kenndaten

Täglicher Ölverbrauch einiger Länder in Südostasien, Barrels pro Tag

Seit 1999 hat sich die Wirtschaft wieder erholt und legt stetig zwischen 4,4 % und 6,2 % (2004) zu. 2005 lag das BIP-Wachstum bei 4,5 %. Dabei haben hauptsächlich der stark gestiegene Ölpreis, aber auch die Auswirkungen des Tsunami auf den Tourismus sowie eine Dürre zu einer Verlangsamung des Aufschwungs geführt. Jedoch führte die anhaltende politische Unsicherheit, bedingt durch den Putsch im September 2006, zu einem Einbruch des Wirtschaftswachstums im vierten Quartal auf nur noch 0,7 %.

Die Inflationsrate des thailändischen Baht lag 2003 bei 1,8 %.

Das Bruttoinlandsprodukt Thailands Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag 2002 in Summe bei 107,2 Milliarden Euro, pro Kopf der Bevölkerung bei 1.700 Euro und setzt sich wie im Folgenden dargestellt zusammen:

Trotz des geringen Anteils am BIP ist der Agrarsektor in Thailand als Arbeitgeber und sozialpolitisch sehr wichtig. Die Anzahl der Arbeitskräfte lag 2001 bei 37,2 Millionen, die in den folgenden Sektoren beschäftigt waren:

  • 49 % Landwirtschaft und Fischfang
  • 14 % Industrie
  • 37 % Dienstleistung

Die Arbeitslosenquote lag für Ende 2008 nach offiziellen Angaben bei 1,4 %.[36] Durch den Einbruch im Exportsektor wird für 2009 ein Anstieg der Arbeitslosenquote von 3,4 bis 4,0 % prognostiziert.[36]

Im Ranking des Internationalen Korruptionsindex stand Thailand 2008 auf Platz 80 von 180 untersuchten Ländern (2007: 84/179, 2006: 65/163, 2005: 59/159; 2004: 64/146; 2003: 75/133; 2002: 64/102; 2001: 62/92).

Die wichtigen Wirtschaftskennzahlen Bruttoinlandsprodukt, Inflation, Haushaltssaldo und Außenhandel entwickelten sich in den letzten Jahren folgendermaßen:

Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP), real
in % gegenüber dem Vorjahr
Jahr1998199920002001200220032004200520062007
Veränderung in % gg. Vj.−10,44,44,82,25,36,96,24,5~ 4,5~ 5
Quelle: bfai [37]~ = geschätzt
Entwicklung des BIP (nominal)
absolut (in Mrd. US$)je Einwohner (in Tsd. US$)
Jahr200420052006Jahr200420052006
BIP in Mrd. US$162173195BIP je Einw.
(in Tsd. US$)
2,52,73,1
Quelle: bfai [37]
Entwicklung der InflationsrateEntwicklung des Haushaltssaldos
in % gegenüber dem Vorjahrin % des BIP
(„minus“ = Defizit im Staatshaushalt)
Jahr2003200420052006Jahr2003200420052006
Inflationsrate1,82,84,5~ 5Haushaltssaldo−2,20,6−0,30,0
Quelle: bfai [37]~ = geschätzt
Haupthandelspartner (2005)
Ausfuhr (in %) nachEinfuhr (in %) von
USA15,4Japan22,0
Japan13,7VR China9,4
VR China8,3USA7,3
Singapur6,8Malaysia6,9
Hongkong5,6Singapur4,9
Malaysia5,2Taiwan3,8
Indonesien3,6Korea (Rep.)3,3
sonstige Länder41,4sonstige Länder42,4
alle EU-Länder zusammen14,5alle EU-Länder zusammen9,8
Quelle: bfai [37]
Hauptprodukte des Außenhandels (2005)
Ausfuhrgüter (Anteil in %)Einfuhrgüter (Anteil in %)
Maschinen u. Fahrzeuge45,3Maschinen u. Fahrzeuge40,1
verarbeitete Waren16,5verarbeitete Waren18,9
Nahrungsmittel11,4Brenn- und Schmierstoffe17,6
Quelle: bfai [37]
Entwicklung des Außenhandels
in Mrd. US$ und seine Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
2003200420052006
Mrd. US$ % gg. Vj.Mrd. US$ % gg. Vj.Mrd. US$ % gg. Vj.Mrd. US$ % gg. Vj.
Einfuhr7517942511826 ?? ??
Ausfuhr8016972111112 ?? ??
Saldo5,02,5−7,3 ??
Quelle: bfai [37]

Staatsausgaben

Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

Die Staatsausgaben Thailands beliefen sich 2000 auf 18,375 Milliarden Euro, die Einnahmen lagen bei 16,3 Milliarden Euro.

Internationale Beziehungen

Thailand ist Mitglied im ASEAN sowie der regionalen Freihandelszonen AFTA und APEC.

Energie

Thailands Energieversorgung basiert maßgeblich auf fossilen Energieträgern: 2007 entfielen 42% des Gesamtenergieverbrauchs auf Rohöl, 38% auf Erdgas und 15% auf Kohle, wobei das Erdöl vorrangig aus der Golfregion importiert wird. Das Erdgas spielt bei der Erzeugung von elektrischer Energie eine wichtige Rolle und wird zu 20% aus Myanmar bezogen.

2006 wurden in Thailand 130,8 Milliarden KWh elektrischer Energie erzeugt, davon 120 Milliarden aus herkömmlicher thermischer Erzeugung, 7,8 Mrd. aus Wasserkraft, und nur 3 Milliarden stammten aus erneuerbaren Quellen.[38] Der Markt für elektrische Energie wird von dem staatlichen Unternehmen Electricity Generating Authority of Thailand dominiert. Um die Abhängigkeit von Energieimporten zu verringern, wird in Kohle- und Kernkraftwerke investiert. Photovoltaik, Windenergie und Wasserkraft spielen eine sehr untergeordnete Rolle, letztere aufgrund von Protesten gegen das notwendige Anlegen von Stauseen. Der Energiegewinnung aus Biomasse wird für die Zukunft eine wichtige Rolle vorausgesagt.[39]

Medien

Täglich erscheinen zwei englischsprachige Zeitungen, die Bangkok Post und The Nation. Wesentlich bedeutender sind von der Auflagenzahl her die in thailändischer Sprache erscheinenden Tageszeitungen wie Thai Rath, Daily News, Kao Sod und Matichon. Hierzu siehe auch die Liste thailändischer Zeitungen.

Die zahlreichen Fernseh- und Radiosender in Bangkok bieten ihre Programme täglich 24 Stunden an und sind über normale Antennen zu empfangen. Die Sendungen werden jedoch sehr häufig von Werbung unterbrochen, da für die Grundversorgung durch Fernseh- und Radioprogramme die Bevölkerung keine Rundfunkgebühren zahlen muss.

Zu den wichtigsten Fernsehsendern gehört der Privatsender Channel 3. Er überträgt häufig Spielfilme aus der Volksrepublik China. Der Armeesender TV 5 Army Television zeigt dagegen viele thailändische Serien und zahlreiche Musikbeiträge einheimischer Interpreten. TV 7 ist ebenfalls im Besitz der Armee, er vermietet aber Sendezeit auch an private Gesellschaften. Gelegentlich werden auf thailändisch synchronisierte Spielfilme aus den USA gesendet. Der Originalton des Films wird auch über einen UKW-Sender übertragen. Die Radiofrequenzen werden auf dem Bildschirm eingeblendet.

Die Fernsehstationen TV 9 und Channel 11 sind staatlich, wobei letztere überwiegend sportliche und wissenschaftliche Programme ausstrahlt. Sehr häufig werden Wettkämpfe im Muay Thai (Thaiboxen) übertragen. Channel 11 informiert auch über den Fußball in Europa und wöchentlich über die Ergebnisse der Bundesliga. Auch der Empfang von Satellitenfernsehen hat in Bangkoks Haushalten Einzug genommen. So lassen sich dann auch weitere Fernsehsender empfangen, vor allem das von Hongkong ausgestrahlte Star TV (mehrere Kanäle) und Stationen wie Thai Sky TV, BBC, CNN, IBC, ITV, und der Musiksender MTV.

Weitere Themen

Siehe auch

 Portal: Thailand – Weitere Artikel zu Thailand

 Wikimedia-Atlas: Thailand – geographische und historische Karten

 Commons: Thailand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Thailand – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik
 Wikinews: Thailand – in den Nachrichten

Einzelnachweise

  1. International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
  2. Pfeffer, Karl-Heinz: Thailand: Naturpotenzial – Nutzung und Gefährdung, in: Jürgen Hohnholz und Karl-Heinz Pfeffer (Hrsg.): Studium Generale – Thailand, Tübingen 2003 (ISBN 3-88121-066-0), S. 24ff
  3. Denis Gray (u.a.): National Parks of Thailand. Communications Resources Ltd., Bangkok 1991, ISBN 974-88670-9-9; Seite 23
  4. Domrös, M.: Die Tierwelt, in: Hohnholz, Jürgen (Hrsg): Thailand – Geographie – Geschichte – Kultur – Religion – Staat – Gesellschaft – Politik – Wirtschaft, Tübingen 1980, S. 66ff
  5. J. Dauth: Die Chinesen in Thailand. In: Hohnholz, Jürgen (Hrsg): Thailand – Geographie – Geschichte – Kultur – Religion – Staat – Gesellschaft – Politik – Wirtschaft, Tübingen 1980, S. 383ff
  6. Min Chen: Asian management systems: Chinese, Japanese and Korean styles of business, London 2004, S. 58ff
  7. Fischer Weltalmanach 2009, Seite 466, Harenberg aktuell 2008, Seite 702, von ZEIT online aus Meyers Lexikon online übernommener Artikel, CIA World Factbook, Religious Freedom Report, US-Außenministerium, Französisches Außenministerium, Britisches Außenministerium
  8. Meyers Konversationslexikon von 1897 (Band 15, Seite 977) gab für Siam insgesamt 5 Mio Einwohner an, davon 600.000 in den bis 1909 zu Siam gehörenden Malaienstaaten Kelantan, Terengganu, Kedah und Perlis. Bei einem noch heute angenommenen Moslemanteil von mindestens 90% in diesen Malaienstaaten und bis zu 5% im übrigen Thailand müssen es demnach bis 1909 in ganz Siam über 15% gewesen sein. Meyers Großes Konversations-Lexikon gab 1905 von 6,07 Mio Einwohnern 753.000 Malaien an (12,4%)[1]
  9. 1943-45 hatte Thailand nicht nur die muslimischen Malaienstaaten wieder angegliedert, sondern auch einige buddhistische Grenzregionen Burmas, Laos und Kambodschas. Zudem hat sich die Bevölkerung in Thailand zwischen 1909 und 2009 etwa verfünfzehnfacht (1500%), die Bevölkerung in den vier Malaienstaaten “nur” versiebeneinhalbfacht (750%). Thailand und diese vier Malaienstaaten zusammen hätten heute einen Moslemanteil von über 11%
  10. Thailand at a Glance – The Prime Minister’s Office
  11. Weltfilmproduktionsbericht (Auszug), Screen Digest, Juni 2006, S. 205–207 (eingesehen am 15. Juni 2007)
  12. Der Standard/Reuters: Ausnahmezustand nach Straßenschlachten in Bangkok, 1. September 2008
  13. Kurier: Thailand: Somchai neuer Premier vom 17. September 2008.
  14. Der Tagesspiegel: Thailand: Regierung beschwichtigt: Lage unter Kontrolle vom 8. Oktober 2008.
  15. Spiegel Online: Demonstranten besetzen zweiten Flughafen in Bangkok vom 27. Oktober 2008.
  16. The Nation: One died and about over 20 injured by a bomb explosion at Don Mueng vom 2. Dezember 2008.
  17. Flughafen-Besetzung beendet vom 3. Dezember 2008.
  18. Focus: Unerfahrene Politiker dominieren neues thailändisches Kabinett vom 20. Dezember 2008.
  19. AP Top News at 4:00 a.m. EDT , Associated Press, 12. April 2009. Abgerufen am 13. April 2009. 
  20. Thai protesters force Asia summit cancellation by Bill Tarrant, Reuters (aus der “Ottawa Citizen”), 11. April 2009.
  21. Korruptionsindex Transparency International
  22. Korruptionsindex Transparency International
  23. Mona Schankin Korruption in Thailand
  24. NNT National News Bureau of Thailand Majority Thais deem corruption to be normal
  25. Swiss Federal Institute of Technology Seite 8
  26. Global Corruption Barometer Seite 34
  27. Asian Human Rights Commission THAILAND: Thai police are best organized criminals
  28. UNHCR Police corruption
  29. The Sunday Times: British couple fights Bangkok airport extortionists
  30. The Nation Embassy warns travellers about duty free scam
  31. BBC: Tourists warned of Thailand airport scam – vorletzter Absatz
  32. Deutsche Botschaft Bangkok Thailand: Reise- und Sicherheitshinweise
  33. Britisches Außenministerium Thailand Country Profile – crime
  34. Dänisches Außenministerium Rejsevejledning Thailand – Kriminalitet
  35. Dopastat52
  36. a b Auswärtiges Amt: Wirtschaftsdatenblatt Thailand. Auswärtiges Amt, 1. März 2009. Abgerufen am 12. April 2009. (Bericht)
  37. a b c d e f Entwicklung des BIP von Thailand bfai, 2006, siehe: Wirtschaftsdaten kompakt
  38. Energy Information Administration: International Electricity Generation
  39. http://www.gtai.de/ext/anlagen/PubAnlage_4967.pdf Bundesagentur für Außenwirtschaft: Energiewirtschaft Thailand 2007]
15.35101.03333333333
Koordinaten: 15° N, 101° O

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