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KINOLEXIKON  

 Tand


Tand ist die sprachlich gehobene und ungebräuchlicher werdende Bezeichnung für ein hübsches Ding, das keinen Wert hat. Davon auch das langsam abkommende Verb tändeln für spielerisches Hantieren und Kokettieren. Im bairisch-österreichischen Sprachraum ist ein Tandler ein Klein- oder Wanderhändler.

Die Bezeichnung leitet sich eventuell vom lateinischen tantum (=so viel) ab und bezog sich ursprünglich auf Rechenpfennige, die jeweils so viel wert waren wie die Linie, auf der sie lagen.

Nürnberger Tand“ war ehemals billiger Schmuck, Spiegel und Ähnliches, woraus sich die Nürnberger Spielwarenindustrie entwickelte.


Vgl. den Hexenspruch Tand, Tand, Ist das Gebilde von Menschenhand in Theodor Fontanes Ballade „Die Brück’ am Tay“.

Siehe auch

Nippes Trödel

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