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KINOLEXIKON  

 Filmkamera

35-mm-Filmkamera Arriflex 300 in einem schweren Blimp

Als Filmkamera bezeichnet man eine fotografische Apparatur, vor allem in der Kinematografie,

  1. die in rascher Folge beliebig viele fotografische Bilder auf einen perforierten fotografischen Film belichtet. Im Gegensatz zur einer Stehbildkamera, (siehe Fotoapparat), die der Aufnahme einzelner Bilder dient, oder zur Digitalen Kino-Kamera, die auf elektronische Speicher aufzeichnet, nimmt die Laufbildkamera (Filmkamera) mithilfe eines Filmantriebes Reihen von Einzelbildern auf Film auf, die später mit einem Filmprojektor als Bewegte Bilder vorgeführt werden können.
  2. die fotografische Einzelbilder auf einen fotografischen Film belichtet; diese mittlerweile veraltete Bezeichnung grenzte einst die Rollfilm-Kamera von der Plattenkamera ab, die bis etwa in die 1930er Jahre die dominierende fotografische Aufnahmetechnik darstellte, siehe Fotoapparat.
  3. die auf einen (perforierten) fotografischen Film belichtet, im Gegensatz hierzu unterscheidet man zu der Filmkamera die analoge Kamera, die auf einen magnetischen Träger aufzeichnet (Elektronische Kamera), wie dem früheren Videocamcorder und der Still-Videokamera oder die digitale Kamera, wie etwa der heutige digitale Camcorder, der digital auf Magnetband oder elektronische Speicher aufzeichnet und alle Erscheinungsformen von Digitalkameras, die auf elektronische Speicherkarten auch bewegte Bilder mit Ton aufnehmen können.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem modernen Begriff der Kino-Kamera im Kontext der Filmkunst.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Kameramänner vor dem Berliner Stadtschloss, 1907

Die erste Filmkamera wurde von dem Pionier Louis Le Prince 1888 fertiggestellt. Fast gleichzeitig konstruierten Green (1888-89), Dickson (1891), Bouly (1892), Démény (1893), Acres (1894), Skladanowsky (1894-95), das Trio Moisson-Lumière-Carpentier (1894-95) und Newman (1896) Kine-Apparate. Die Erfindung des Rollfilms durch Hannibal Goodwin machte den entscheidenden Schritt von der Chronofotografie zur Kinematografie möglich. George Eastman und George Alfred Blair fabrizierten in Kent (England) ab Sommer 1889 Celluloid-Rollfilm. 1896 verbündete sich der Fotoplatten- und Planfilmfabrikant Victor Planchon mit den Brüdern Lumière in Lyon zur Herstellung von Kinefilm.

Louis Le Prince (1841), 1890 verschollen
William Kennedy Laurie Dickson (1859–1934)
Léon Guillaume Bouly (1872–1932)
Georges Emile Joseph Démény (1850–1917)
Birt Acres (1854–1918)
Max Skladanowsky (1863–1939)
Charles Moisson
Louis Jean Lumière (1864–1948)
Jules Carpentier (1851–1921)
Arthur Samuel Newman (1862–1943)

Mehrere Pioniere haben mechanische Lösungen für die kinematografischen Grundaufgaben gefunden. Diese sind

Bildfrequenz, d. h. mindestens etwa 15 Momentfotografien pro Sekunde zur Bewegungsauflösung,
Bildstand, das ist möglichst ruhig stehendes Laufbild,
Flimmerfreiheit und
Bildschärfe.

Noch heute ist das Problem des Bildstands nicht vollständig gelöst. Der Schwachpunkt liegt in der Kopiertechnik, wo man weder die Geometrie der Kamera noch die der Projektoren berücksichtigt. Video bietet gegenüber dem Film absoluten Bildstand, allerdings weil sich das elektronische Bild völlig anders aufbaut, bestimmt ein nicht zu übersehender Faktor für den Erfolg der Elektronik. Die Skladanowsky und die Lumière stehen etwa auf gleicher Erfindungshöhe innerhalb der Chronofotografie, weil beim Bioscop der Bildstand nicht ausreicht und der Domitor auf alle Zeiten flimmern muss. Lumière-Filme flimmerfrei zeigen, ist historisch falsch. Carpentier selbst, der den Lumière das später Cinématographe genannte Gerät baute, besaß in Frankreich ein Patent auf mehrfache Unterbrechung des Lichtstrahls.

Die Kinematografie setzt erst dann ein, wenn alle Grundaufgaben gelöst sind. Die Filmkamera wird immer noch weiter entwickelt. Wichtige Innovationen waren bewegte Paßstifte durch Newman 1896 und Pierre Noguès 1897, feste Paßstifte mit den ersten Filmkameras von Bell & Howell 1909 bzw. 1911, Sucher mit Sicht auf den Film im Bildfenster (Pathé industriel, 1905, Parvo Debrie, 1908), Federwerkantrieb ab 1920, Hochgeschwindigkeitsregler fürs Federwerk (Bell & Howell, 1929), Elektromotor (Bourdereau, 1924, Hodres, 1935), Spiegelreflexsucher (Arnold & Richter, 1936) oder geräuschloser Lauf ab 1960 bei verschiedenen Produkten.

Aufbau

Aufriss von Acres’ Cinetic Camera (1895)

Trotz zahlreicher technischer Neuerungen seit ihrer Erfindung blieb der grundsätzliche Aufbau der Filmkamera bis heute erhalten. Ihre Elemente sind das lichtdichte Gehäuse, die Camera Obscura mit Bildfenster und Optik, der Filmantrieb, der mit diesem gekoppelte Umlaufverschluss, Vorrichtungen zum Abspulen und Aufwickeln des Films und der Sucher.

In fast allen Fällen sind das aufsteckbare, immer wieder ladbare lichtdichte Film-Kassetten oder so genannte Tageslichtspulen.

Die ursprünglichen Filmkameras waren rechteckige Kästen aus Holz, meistens Mahagoni oder Nußbaum, die, noch nicht so perfekt, schon alle diese Elemente in sich bargen. Ende 1911 erschien die erste Ganzmetallkamera mit, so hieß das damals preußisch, «aufgesetztem Wechselmagazin», also einer Filmkassette. Nach und nach löste der Elektromotor die direkt mit dem Mechanismus verbundene Handkurbel ab. Die Begriffe Drehen, Dreharbeiten, in der Branche kurz als «Dreh» bezeichnet, sind aus der Kurbelzeit bis heute geblieben, sie werden selbst bei modernster Digitaltechnik benutzt.

Technische Neuerungen

Neben der Perfektionierung und Verkleinerung der bestehenden Technik finden sich die meisten technischen Neuerungen der Filmkamera seit ihrer Erfindung in der verbesserten Handhabung und im Bedienkomfort. An zwei entscheidenden Neuerungen auf dem Gebiet der Kameratechnik war Erich Kästner, Chef-Konstrukteur von Arnold & Richter (Arri), beteiligt. 1937 wurde an der Leipziger Messe ein Spiegelreflex-System präsentiert, welches es zum ersten Mal ermöglichte, auch bei laufender Kamera im Sucher ein dann zwar flimmerndes, aber helles, scharfes und seitenrichtiges Bild zu sehen.

Amateurkameras

Seit etwa 1900 wurden auch Amateurkameras entwickelt. Bereits 1898 meldete Birt Acres in England ein Patent für eine Filmkamera namens Birtac an, welche zunächst die halbe Breite des 35-mm-Films belichtete und nach dem Ende nochmal eingelegt wurde, um die verbliebene Hälfte zu belichten. Nach dem Entwickeln wurde der Film dann in der Mitte getrennt (so genanntes 17,5-mm-Split) und wird damit als Vorläufer der später verbreiteten 16-mm-Kameras gesehen. Das Split hat sich beim Bild nicht durchgesetzt, ist aber später als synchron laufendes, auf einer Seite perforiertes Magnet-Tonband (Magnetfilm) während des Filmschnitts und der Mischung von 35-mm-Kinofilmen, gleiche Perforation, auferstanden.

Emanuel Goldberg entwickelte 1921 bei der ICA den Kinamo, eine sehr kompakte 35 mm Filmkamera, die für den wachsenden Bedarf von Amateuren und Halbprofis geeignet war. 1923 fügte er einen Federantrieb hinzu, der das Filmen mit freier Hand ermöglichte. Der Kinamo wurde von Joris Ivens und anderen Dokumentarfilmern in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren benutzt.[1] 1925 war die erste von Arri gebaute Kamera eine 35-mm-Amateurkamera mit Handkurbelbetrieb (Kinarri 35). Das älteste System mit Sicherheitsfilm war Pathé-Baby (Weihnachten 1921) mit einer Filmbreite von 9,5 mm.

Die Blütezeit der Amateurfilmkamera dauerte von 1936 bis 1976, als eine gewisse Entwicklung durch Integration abgeschlossen war. Aus der Federwerkkamera wurde mit der Zeit ein Gerät, das automatisch die Blende regelt, die Schärfe einstellt (bei wenigen Modellen), Ton auf eine Magnetpiste auf dem Rohfilm mit aufnimmt und selbst diesen noch automatisch aussteuert. Man schätzt, dass weltweit insgesamt 6 Millionen Schmalfilmkameras verkauft wurden, einschließlich jenen für sofort entwickelten Film (Polaroıd Polavision).

Die 16-mm-Film-Kameras

Arriflex 16 von 1972, mit Kompendium und auf Holzstativ
Filmführung in einer Arriflex 16

Obwohl sie zunächst als Amateurkamera entwickelt worden war, fand die 16-mm-Film-Kamera wegen ihrer Handlichkeit zunehmend Einsatz in der Berichterstattung, in der Dokumentation und vor allem in der Aktualität beim Fernsehen war der 16-mm-Film bis Ende der 1980er Jahre gebräuchlich. Entsprechend gab es in der „goldenen 16-mm-Ära“ auch viele Hersteller, an der Spitze Arnold & Richter mit mehreren Arriflex-Modellen, von 1951 an die später ST genannte (ST steht zwar für Standard, da sie aber sehr laut war, heißt sie heute noch hartnäckig-trotzig „Stumme“), später die 16 BL (BL für Blimped, eine einigermaßen handliche selbst-geblimpte, recht leise Kamera für den Stativ-Betrieb), dann das Nonplusultra, die 16 SR (SR steht für Silent Reflex), sehr leise, Koaxial-Kassetten, quarzsynchron. Die schweizerische Herstellerin Paillard stellte mit den Bolex-H-Modellen von 1935 bis in die späten 1970er Jahre beliebte Apparate her, sie haben einen Federwerk-Motor. Aber auch aus den USA kam von Bell & Howell eine Filmkamera mit Federwerk, das mit einem Schlüssel aufgezogen wird. Diese Kameras mit drei Festbrennweiteobjektiven auf einem Revolverkopf erfreuten sich bei Tierfilmern und Globetrotter-Kameramännern in damals noch abgelegenen Teilen der Welt allerdings großer Beliebtheit. Die Franzosen stellten einfache, elektrisch angetriebene Kameras her, Beaulieu konnte sich beim Fernsehen allerdings überhaupt nicht durchsetzen, dafür erkannte der Hersteller Eclair die Zeichen der (Fernseh-) Zeit. Legendär die Modelle NPR (Noiseless Portable Reflex), und später die ACL, eine 16-mm-Reportage-Kamera mit der Besonderheit, zusätzlich zum Umlaufverschluss einen Pendelspiegel-Verschluss zu haben, leise vor sich hinratternd, genial einfach und sehr leicht wie ein französisches Auto. Der Chefkonstrukteur von Eclair machte sich später selbständig und baute sozusagen einen Zwitter von ACL und der Arriflex 16 SR, die Aäton, sehr gelungen, sehr zuverlässig, aber sündhaft teuer. Eine merkwürdige Rolle spielte die Kamera des amerikanischen Herstellers Cinema Products (CP) mit der sonderbaren GSMO (Gun Sight Man Operated). Sie war wegen des niedrigen Preises der Traum der Verwaltungsdirektoren, sah sehr professionell aus und hatte auch zeitgemäß Koaxial-Kassetten, aber der Film lief von der Rohfilmseite zur Exponierseite über eine Art Wendeltreppe. Das damit verbundene Schrammen-Problem war nicht in den Griff zu kriegen, die vielen teuren Nachdrehs sind bis heute unvergessen.

16-mm-Film-Kameras wurden auch gebaut von Eumig, Canon, ETM, Frezzolini, Mitchell, Debrie, Siemens & Halske, Zeiß, Pentacon, Zenit (UdSSR), Revere, Keystone, Argus, Eastman Kodak, Victor, De Vry, Wall, Schalie (Schweiz), Suchanek-Meopta, Agfa, Niezoldi & Krämer, Pathé u. a. m.

Der Tonfilm

Geöffneter Arriflex 300-Blimp

Die Technik des Tonfilms erforderte zunächst Drei- oder Einphasen-Synchronelektromotoren, eine Schallabdichtung der für Tonaufnahmen zu lauten Geräte und einen Kniff zur Synchronisation von Bild und Ton. Dieser besteht aus der so genannten Synchronklappe. Zunächst waren Tonaufnahmen nur im Studio möglich, wo die schwere und laute Kamera in einen schallgedämmten Kasten verbannt wurde. Ab Mitte der dreißiger Jahre wurden Blimps entwickelt, in die sich die Kamera förmlich verpacken ließ. Die ersten Blimps waren zunächst jedoch unhandlich und behinderten die Kameraleute bei der Arbeit. Erst 1957 entstand für die Arriflex 35 II b ein großer, absolut schalldichter Blimp, in den die Kamera mit wenig Aufwand eingebaut werden konnte und auch für die 16-mm-Kamera Arriflex 16 ST wurde ein Blimp entwickelt.

1960 erschien mit der Eclair NPR (Noiseless Portable Reflex) die erste selbstgeblimpte 16-mm-Film-Spiegelreflexkamera.

1968 konstruierte Kästner eine tontaugliche 35-mm-Schulterkamera (Arriflex 35 BL), welche Handkamera-Einsatz bei gleichzeitiger Tonaufnahme ermöglichte. Für die Neuerungen wurde Kästner mit dem technischen Oscar ausgezeichnet.

Bis heute werden Kinofilme zum großen Teil auf 35-mm-Film aufgenommen, wobei allerdings in den letzten Jahren die Produktion mit digitalen Kinokameras (beispielsweise Sony 750/900 HDCAM/SR, Thompson Viper) immer mehr an Bedeutung gewinnt. 16-mm-Film kommt im professionellen Bereich zum Teil noch bei Fernsehproduktionen zum Einsatz. Weltweit teilen sich die Firmen Arnold & Richter (Arri) und Panavision den Markt für professionelle 35-mm-Filmkameras. Nischenhersteller wie Aäton (ehemals Eclair) und Mitchell-Fries spielen im Bereich großer Kinoproduktionen heutzutage keine Rolle mehr. Highspeed-Kameras des Herstellers Photosonics werden bei Laufgeschwindigkeiten von 360 fps (mit Greiferwerk und intermittierendem Movement) bis zu 2100 fps (als Prismenkamera) für Werbung, Special Effects und Forschung eingesetzt. 16-mm-Kameras werden auch von anderen Anbietern hergestellt.

Technische Einzelheiten

Wirkungsprinzip

Das Wirkungsprinzip von Filmkamera und -projektor (resp. Fernseh-Filmabtaster) beruht ähnlich wie beim Daumenkino auf der Trägheit des Auges (Nachbildwirkung), die dem Betrachter ermöglicht, eine Sequenz von Einzelbildern mit mehr als 15 pro Sekunde als fließende Bewegung zu interpretieren. Ein natürlicher Bewegungsablauf ist dann gegeben, wenn man mit derselben Ganggeschwindigkeit oder Bildfrequenz filmt und projiziert.

Belichtung

Der Öffnungswinkel des Verschlusses gibt in Abhängigkeit von der Bildfrequenz die Belichtungszeit vor. Bei der Bildfrequenz von 25 pro Sekunde beträgt die Belichtungszeit bei 180° Öffnung 1/50 Sekunde. Die Möglichkeit, den Hellsektor eines speziell dazu konstruierten Verschlusses zu verstellen, ergibt abweichende Belichtungszeiten. Ein Film wird in der Regel mit 24 Bildern pro Sekunde belichtet. Dies gilt für Kinofilme und ist in diesem Bereich der internationale Standard. Die Öffnung des Hellsektors beträgt meistens 172,8 Grad. Für eine Erstverwertung im Fernsehen wird allerdings mit 25 Bildern (Hellsektor 180 Grad) in der Sekunde gefilmt.

Die jüngste Entwicklung im Filmkamerabau ist eine Konstruktion mit dem Schaltverhältnis von 24 zu 1, was bei 24 Bildern pro Sekunde eine Fünfundzwanzigstel Sekunde Belichtungszeit mit sich bringt. Das entspricht 345,6 Grad Öffnungswinkel im Umlaufverschluss, Verdoppelung gegenüber den erwähnten 172,8 Grad.

Ursprünglich durch die Stromfrequenz von 50 Hz und die damit erzeugte Halbbildzahl in der Bildröhre filmt man auch mit 25 Bildern. Werden Kinofilme im Fernsehen ausgestrahlt, so geschieht dies ebenfalls mit 25 Bildern, was zur Folge hat, dass sich die Spielzeit des Films um 4 % verkürzt. Siehe dazu auch: PAL Speed-up.

SyncSound und MOS

Neben dem Filmformat werden professionelle Filmkameras nach unterschiedlichen Einsatzbereichen unterschieden: SyncSound-Kameras werden für Aufnahmen eingesetzt, bei denen parallel zum Bild der Ton mit einem externen Audiorekorder aufgezeichnet wird. Mit Betriebsgeräuschen von weniger als 20 dB sind sie sehr leise. Laute MOS-Kameras (als gängigstes Modell die Arri 435) kommen in der Regel nur zum Einsatz, wenn keine parallele Tonaufzeichnung notwendig ist (z.B. Werbedrehs, Highspeedaufnahmen, Effektaufnahmen, Landschaften etc.). Die Bezeichnung MOS stammt der Legende nach aus den frühen Tagen Hollywoods: MOS bedeutete „Mitout Sound“, also stumm. Ob und welcher deutschstämmige Filmschaffende diese Bezeichnung einführte, ist nicht überliefert. Andere Deutungen erklären MOS mit „Motion Only Shot“ oder „Microphone Off Stage“.

Historisches

In den 1920er Jahren waren in Europa bei Filmproduktionen Kameras von Pathé, Ernemann, Debrie, Askania, und Éclair am weitesten verbreitet. In den USA bevorzugte man hingegen technisch kompliziertere und wesentlich teurere Aufnahmegeräte, von denen die bekanntesten jene von Bell & Howell und Mitchell sind.[2]

Andere Kameratypen

Einzelnachweise

  1. Michael Buckland: The Kinamo camera, Emanuel Goldberg, and Joris Ivens. In: Film History 20 (1) (2008): 49-58. http://muse.jhu.edu/journals/film_history/v020/20.1.buckland.pdf
  2. S. Walter Fischer: Technisches. In: L’Estrange Fawcett: Die Welt des Films. Amalthea-Verlag, Zürich, Leipzig, Wien 1928, S. 191

Literatur

  • Irving Browning: Camera’s of the Past [sic]. In: American Cinematographer, Juni 1944, Seiten 188, 189 und 206
  • B. Honry: The Film Studio. In: British Kinematography, March 1953; S. 81-82
  • H. Mario Raimondo Souto: The Technique of the Motion Picture Camera. Focal Press, London and New York, 1967-1969-1977. ISBN 0-240-50917-X
  • Verne and Sylvia Carlson: Professional Cameraman’s Handbook. Amphoto, 1970-1974-1981. ISBN 0-8174-5548-5
  • David W. Samuelson: Motion Picture Camera Data. Focal Press, London and New York, 1979. ISBN 0-240-50998-6, 0-8038-4718-1 (USA)
  • Barry Salt: Film Style and Technology: History and Analysis. London, 1983
  • David Bordwell, Janet Steiger and Kristin Thompson: The Classical Hollywood Cinema. Film Style and Mode of Production to 1960. London, 1985/1988
  • Marita Müller: Bayerischer Filmpreis für Erich Kästner. ARRI NEWS, Juni 1995, S. 17
  • Jochen Thieser und Marita Müller: Happy Birthday Erich Kästner. ARRI NEWS, 5-2001, S. 38
  • Matthias Uhlig: Manual der Filmkameratechnik, Camera Obscura Verlag, April 2007 ISBN 978-3980753319

Informationen zu Filmkamera im BAM-Portal
  • Verbundkatalog zu Laufbildkameras in großen deutschen Museen

  • Filmdokumentationen

    • Visionen aus Licht. Die Geschichte der Kameraführung (Originaltitel: Visions of Light. The Art of Cinematography). Amerikanischer Dokumentarfilm (1992) von Arnold Glassman, Todd McCarthy und Stuart Samuels

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